US-Präsident

Trump aus Szene in „Kevin allein in New York“ geschnitten

Toronto.  Der kanadische Sender CBC hat US-Präsident Trump aus dem Film „Kevin allein in New York“ geschnitten. Das sorgt nun für Diskussionen.

Donald Trump - Vom aufmüpfigen Jungen zum US-Präsidenten

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  • „Kevin allein in New York“ lief nicht nur in Deutschland an Weihnachten
  • Auch in den USA und Kanada ist der Film ein Klassiker zu den Festtagen
  • Für Aufregung sorgt jetzt ein Fernsehsender aus Kanada, der Donald Trump aus einer Szene herausschnitt
  • Steckt dahinter eine politische Absicht?

Wenn man von klassischen Weihnachtsfilmen spricht, dürfen „Kevin allein zu Haus“ und der Nachfolger „Kevin allein in New York“ nicht fehlen. Im zweiten Teil der Kultreihe hat der amtierende US-Präsident Donald Trump einen kurzen Auftritt – der in Kanada nun herausgeschnitten wurde.

In der herausgeschnittenen Szene trifft Protagonist Kevin McCallister (Macaulay Culkin), der wieder einmal von seiner Familie getrennt wurde und nun allein in New York herumirrt, in einem Hotel auf Trump und fragt diesen nach dem Weg zur Lobby.

Donald Trump wurde bereits 2014 herausgeschnitten

Als der kanadische Sender CBC den Film am vergangenen Wochenende ausstrahlte, fiel einigen Zuschauern die fehlende Szene auf, was auf Twitter für Gesprächsstoff sorgte. Auf Anfrage des US-Fernsehsenders CNN stellte CBC klar, die Sequenz sei nicht aus politischen Gründen herausgeschnitten worden.

Vielmehr sei dies bereits im Jahr 2014 passiert – noch bevor Donald Trump US-Präsident wurde. Die Szene sei entfernt worden, da sie laut CBC keine wesentliche Bedeutung für die Handlung hätten und es üblich sei, Filme für die Ausstrahlung im Fernsehen zu kürzen. Lesen Sie hier:

„Kevin allein in New York“ sorgt für Ärger – Trudeau lacht

Trump äußerte sich in typischer Manier auf seiner Lieblings-Plattform Twitter, stichelte erst gegen den kanadischen Premierminister Justin Trudeau und verkündete im Anschluss, der Film werde nie wieder derselbe sein – was er mit einem „just kidding“ (dt. „nur Spaß“) relativierte.

Mit dem Film „Kevin – Allein zu Haus“ wurde Macaulay Culkin 1990 zum Kinderstar. Doch der Film lässt ihn bis heute nicht los – vor allem nicht während der Weihnachtszeit, in der der Film spielt und meist gezeigt wird. „Ich gehe an Weihnachten definitiv nicht aus dem Haus“, erzählte Culkin im US-TV.

Den Hype um den Kultfilm kann er nicht richtig verstehen. „Viele Leute wollen den Film mit mir zusammen anschauen, was gleichzeitig schmeichelhaft und gruselig ist.“ Culkin fiel darüber hinaus immer wieder mit Drogendelikten auf.

Donald Trump – Mehr zum US-Präsidenten

Insgesamt läuft es für Donald Trump momentan nicht so rosig. In der vergangenen Woche hat das US-Repräsentantenhaus für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten gestimmt. Auch hierzulande ist Trump nicht wirklich beliebt – die Deutschen finden ihn sogar gefährlicher als Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

(lhel)