Lese- und Filmabend im Freiraum

Pößneck  Heimspiel für Marko Kruppe

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Der Leipziger Autor Michael Schweßinger lebte in den letzten Monaten im spanischen Andalusien. Dort arbeitete er in einer deutschen Bäckerei, lernte Aussteiger kennen, kaufte sich ein Auto und nannte es Rosinante. Er besuchte einen Stierkampf und erlebte einiges mehr — worüber er ein Buch schrieb. „Beim Esel links“ (Edition Subkultur im Periplaneta Verlag Berlin, 2016) sei „eine Road-Novelle der besonderen Art“, teilt der Pößnecker Schriftsteller Marko Kruppe, der Schweßinger am Samstag ab 21 Uhr in seiner literarischen Reihe Rotes Sofa in den Räumen des Vereines Pößneck Alterna­tiver Freiraum vorstellen wird.

Humor im Wechselspiel mit Tragik

„Schweßinger nimmt mit, man lacht und leidet mit ihm und man überlegt, ob seine Betrachtungen zum eigenen Selbstbild passen“, berichtet Kruppe über seinen Gast. „Der Humor Schweßingers, der sich stets mit einem ebengleichen Teil Tragik mischt, kommt typisch unverhofft durch den dichten Bodennebel der Realität.“

Es ist eigentlich eine Doppellesung und zweiter Gast auf dem Roten Sofa ist Marko Kruppe selbst – mit seinem dritten Buch „Von Sein und Zeit“ (OTZ berichtete am 20. Dezember 2016). In seinen Kurzgeschichten und Essays macht Kruppe „das Existieren in der Natur erlebbar“, so sein Anspruch. Tatsächlich zelebriert er das Draußensein etwa auf der Pößnecker Altenburg und er nimmt den Leser mit zu Chaostagen nach Kronach.

Doch bevor die beiden Autoren das Wort ergreifen, und zwar ab 20 Uhr, wird im Freiraum der Kurzfilm „Sicheres Herkunftsland“ des Jenaer Filmemachers Pablo Mattarocci gezeigt. „Er beleuchtet eine sehr aktuelle Thematik und setzt sich kritisch mit Vorurteilen auseinander, ohne den Zeigefinger zu heben“, so die Ankündigung.

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