Pandemie

Corona: Die aktuellen Fallzahlen des RKI im Überblick

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Weltweit jetzt mehr als drei Millionen Corona-Tote

Weltweit jetzt mehr als drei Millionen Corona-Tote

Die Zahl der weltweiten Corona-Todesopfer seit Beginn der Pandemie hat einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP zufolge am Samstag die symbolische Marke von drei Millionen überschritten. Wie AFP unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden meldet, stieg die tägliche Todesrate weltweit zuletzt wieder an.

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Berlin.  Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet täglich aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Deutschland. Die wichtigsten Daten im Überblick.

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag erneut hohe Corona-Fallzahlen
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter
  • Die wichtigsten Daten zu den Corona-Fallzahlen nach Bundesland, der Inzidenz und der Reproduktionszahl im Überblick

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten zur Pandemie: Alle Corona-News im Live-Ticker

Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung der Zahlen hat aller Wahrscheinlichkeit nach an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen. Zudem könnte es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten übermittelt haben.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden wurde am 14. Januar gemeldet.

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Corona-Zahlen des RKI: So hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 160,7 und ist im Vergleich zum Vortag (160,1) somit weiter gestiegen. Vor vier Wochen hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 99,9 gelegen.

Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Im März hat sich die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz allerdings innerhalb von drei Wochen verdoppelt. In Deutschland war die sehr ansteckende, britische Corona-Variante B.1.1.7 erstmals an Heiligabend nachgewiesen worden. Gut drei Monate später hat sie die Ursprungsvariante hierzulande weitgehend verdrängt.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus geworden. Von ihr sind auch Verschärfungen wie beispielsweise nächtliche Ausgangssprerren abhängig. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können.

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.123.077 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt bei 79.847.

Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut Lagebericht des RKI vom Samstag bei 1,19 (Vortag 1,18). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

Datum 17. April 16. April 15. April
4-Tage-R-Wert 1,19 1,18 1,15
7-Tage-R-Wert 1,22 1,24 1,18

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Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Samstag bei 1,22. Am Vortag hatte er bei 1,24 gelegen. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 17. April):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 674.695
Bayern 550.632
Baden-Württemberg 403.509
Sachsen 244.070
Hessen 242.061
Niedersachsen 219.426
Berlin 158.305
Rheinland-Pfalz 128.834
Thüringen 107.057
Branden­burg 96.158
Sachsen-Anhalt 82.455
Hamburg 67.542
Schleswig-Holstein 54.780
Mecklenburg-Vorpommern 35.843
Saarland 34.434
Bremen 23.804

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