- Die CDU verliert bei der Zweitstimme im Eichsfeld 0,6 Prozent.
- Die AfD verbucht Zugewinne bei Erst- und Zweitstimme.
- CDU-Direktkandidaten auch mit Zugewinnen.
22.32 Uhr: Ende des Livetickers zur Landtagswahl in Thüringen im Landkreis Eichsfeld
Das Ergebnis der Landtagswahl im Landkreis Eichsfeld steht fest. Damit verabschieden wir uns mit dem Liveticker und wünschen eine gute Nacht! Das vorläufige Endergebnis für Thüringen finden Sie nach Auszählung aller Wahlbezirke im Live-Ticker zur Wahl in Thüringen unserer Zeitung.
22.15 Uhr: So haben die Eichsfelder mit ihrer Zweitstimme gewählt
Mit der Zweitstimme haben die Eichsfelder über die Landeslisten der Parteien abgestimmt. Die CDU erhielt insgesamt 37,4 Prozent der abgegebenen Stimmen in den beiden Wahlkreisen im Eichsfeld. Bei der Landtagswahl holten die Christdemokraten im Eichsfeld 38 Prozent. Die AfD brachte es in diesem Jahr auf 29,1 Prozent, vor fünf Jahren waren es 21 Prozent. Die Linke wählten 10,7 Prozent, 2019 waren es 20,4. Die SPD erhielt von den Wahlberechtigten aus dem Landkreis Eichsfeld in diesem Jahr 4,2 Prozent, das sind genau zwei Prozent weniger als bei der Landtagswahl 2019.
Die FDP rutschte am Wahlsonntag 2024 im Eichsfeld auf 1,1 Prozent ab. Vor fünf Jahren erhielt die Partei noch 4,9 Prozent, blieb damals nur knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde. Auch die Grünen müssen in diesem Jahr Verluste hinnehmen. 1,9 Prozent der Wählerstimmen entfielen auf die Partei, die vor fünf Jahren noch auf mit 4,5 Prozent kam. Das neu gegründete BSW erhält im Landkreis Eichsfeld aus dem Stand 11,7 Prozent.
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22.05 Uhr: So haben die Eichsfelder ihre Erststimme vergeben
Im Landkreis wurden die Stimmen in 162 Wahlbezirken ausgezählt. In beiden Eichsfelder Wahlkreisen entfielen 50,6 Prozent der Stimmen auf die CDU-Direktkandidaten. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren, die am 27. Oktober 2019 stattfand, entfielen 45,2 Prozent auf die CDU-Kandidaten. Auf die Direktkandidaten der AfD entfielen bei der diesjährigen Landtagswahl 31,3 Prozent, vor fünf Jahren holten sie 20,8 Prozent.
Auf die Direktkandidaten von der Linken entfielen in diesem Jahr 8,3 Prozent, im Jahr 2019 waren es noch 15,3 Prozent. Die SPD schaffte es bei der Erststimme auf 4,6 Prozent, vor fünf Jahren waren es 6,4 Prozent. Der FDP gaben die Eichsfelder bei der Wahlkreisstimme im Jahr 2019 4 Prozent. Am Wahlsonntag 2024 waren es 1,8 Prozent. Die Ödp/Familie, für die es auch in diesem Jahr wieder einen Direktkandidaten gab, kam 2019 bei 1,7 Prozent an. In diesem Jahr waren es 1,9 Prozent. Gewonnen haben die Direktmandate für den neuen Landtag, wie auch bei der Landtagswahl 2019, die CDU-Kandidaten Christina Tasch (Wahlkreis Eichsfeld II) und Thadäus König (Wahlkreis Eichsfeld II).
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21.10 Uhr: CDU-Direktkandidaten gewinnen in beiden Eichsfelder Wahlkreisen Stimmen hinzu
Die CDU-Direktkandidaten können in ihrem jeweiligen Wahlkreis Zugewinne verbuchen. Im Wahlkreis Eichsfeld I erhält Thadäus König 5,2 Prozent mehr Stimmen als bei der Landtagswahl 2019. Auch Christina Tasch kann ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl steigern. Sie erhält in diesem Jahr 4,4 Prozent mehr Wählerstimmen als 2019.

20.58 Uhr: Höhere Wahlbeteiligung als bei der Landtagswahl 2019
Von 82.964 Wahlberechtigten im gesamten Landkreis Eichsfeld gaben 62.899 ihre Stimme bei der Landtagswahl ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 75,8 Prozent. Bei der Landtagswahl 2019 lag die Beteiligung in den beiden Eichsfelder Wahlkreisen zusammen bei 66,6 Prozent. Im Jahr 2019 waren 80.872 Eichsfelder wahlberechtigt. An die Wahlurne traten vor fünf Jahren 53.854 Wahlberechtigte im Landkreis Eichsfeld.
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20.51 Uhr: AfD legt bei Erst- und Zweitstimme zu
Die AfD kann im Vergleich zur Landtagswahl 2019 im Eichsfeld deutliche Zugewinne erzielen. Bei der Erststimme, mit der das Direktmandat im Wahlkreis gewählt wird, kann die Partei, dessen Thüringer Landesverband vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wird, 12,4 Prozent im Wahlkreis Eichsfeld II der Stimmen hinzugewinnen. Im Wahlkreis Eichsfeld I beträgt der Zugewinn 8,4 Prozent.

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Bei den Zweitstimmen, mit der die Landesliste der Partei gewählt wird, holt die AfD im Wahlkreis Eichsfeld II 8,5 Prozent mehr Stimmen als bei der Landtagswahl 2019. Im Wahlkreis Eichsfeld I beträgt der Zugewinn 7,6 Prozent.
20.43 Uhr: CDU gewinnt auch den Wahlkreis Eichsfeld II
Mit 47,1 Prozent der Stimmen gewinnt die CDU-Kandidatin Christina Tasch, wie schon bei der Landtagswahl 2019, das Direktmandat. Der AfD-Kandidat Christopher Drößler erhielt 32,6 Prozent der Stimmen. Auf Florian Landes (Die Linke) entfielen 9,3 Prozent, auf Dorothea Marx (SPD) 5,4, auf Yannek Bang (FDP) 2,1 und auf Karl Edmund Vogt (ÖDP) 3,5 Prozent.
Auch bei der Zweitstimme setzte sich die CDU in dem Wahlkreis Eichsfeld II mit 35,5 Prozent vor der AfD (28,8 Prozent) durch. Auf das BSW entfielen 12,6 Prozent, auf die SPD 4,5, auf die Grünen 1,6 und auf die FDP 1,2 Prozent.
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20.36 Uhr: CDU gewinnt bei der Zweitstimme im Wahlkreis Eichsfeld I
Mit 35,6 Prozent holt die CDU die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis Eichsfeld I. Auf die AfD entfallen 29,2 Prozent, auf das BSW 12,5 Prozent und auf die Linke 11,3 Prozent. Die SPD wählen 4,5 Prozent der Wahlberechtigten und die Grünen 1,6 Prozent. 1,3 Prozent haben der Wähler in diesem Wahlkreis die FDP mit der Zweitstimme gewählt.
20.31 Uhr: CDU gewinnt Direktmandat im Wahlkreis Eichsfeld I
Alle 87 Stimmbezirke sind Wahlkreis Eichsfeld I ausgezählt. Der CDU-Direktkandidat hat diesen, wie auch schon bei der Landtagswahl 2019 gewonnen. Auf Thadäus König entfallen 54,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. König kann Zugewinne verbuchen und holt das beste Ergebnis aller Direktkandidaten. Stephanie Hüther-Keseling von der AfD erhielt 29,8 Prozent. Auf Carolin Held (Linke) entfielen 7,2 Prozent der Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Maximilian Schröter (SPD) mit 3,8 Prozent und Dario Uhde (FDP) mit 1,4 Prozent.
19.56 Uhr: AfD holt in der Landgemeinde Am Ohmberg die meisten Zweitstimmen – Christina Tasch (CDU) gewinnt bei Erststimme
In der Landgemeinde Am Ohmberg (Wahlkreis Eichsfeld II) gewinnt die AfD vor der CDU. 31,3 Prozent der wählten hier die AfD und 26,7 Prozent die CDU. Insgesamt waren in dieser Gemeinde 2955 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. 2101 Menschen machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Die CDU-Direktkandidatin Christina Tasch konnte in der Gemeinde die meisten Stimmen auf sich vereinen. Auf die Küllstedterin entfielen 39 Prozent der Stimmen. AfD-Direktkandidat Christopher Drößler erhielt 35,9 Prozent.
19.50 Uhr: Christina Tasch (CDU) hat 13,1 Prozent Vorsprung vor AfD-Direktkandidaten im Wahlkreis Eichsfeld II
Nach 64 von 73 ausgezählten Stimmbezirken im Wahlkreis Eichsfeld II führt die CDU-Direktkandidatin Christina Tasch mit 13,1 Prozent Vorsprung vor dem AfD-Direktkandidaten Christopher Drößler. Auf Tasch entfallen derzeit 46,6 Prozent der ausgezählten Stimmen und auf Drößler 33,5 Prozent der Stimmen. Bei der Zweitstimme entfallen derzeit 34,9 Prozent auf die CDU und 29,8 Prozent auf die AfD. Für das BSW schlagen derzeit 12,5 Prozent der ausgezählten Stimmen zu Buche und für die Linke 11,4 Prozent.
19.43 Uhr: Thadäus König (CDU) führt im Wahlkreis Eichsfeld I deutlich – CDU bei Zweitstimme vor AfD
75 von 87 Stimmbezirke sind Wahlkreis Eichsfeld I ausgezählt. CDU-Direktkandidat Thadäus König liegt derzeit mit 52,8 Prozent deutlich vor der AfD-Direktkandidatin Stephanie Hüther-Keseling. Auf sie entfallen bei dem Zwischenergebnis 32,5 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen. Bei der Landesstimme, auch Zweitstimme genannt, liegt die CDU in diesem Eichsfelder Wahlkreis mit 38,1 Prozent vor der AfD (32,5 Prozent).
19.33 Uhr: 117 von 162 Wahlbezirken sind im Eichsfeld ausgezählt
Die CDU und AfD liefern sich bei der Zweitstimme im Landkreis Eichsfeld ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 117 von 162 Stimmbezirken sind ausgezählt. Die CDU liegt zum jetzigen Stand mit 35,5 Prozent knapp in Front. 32,5 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen im Wahlkreis Eichsfeld I und Eichsfeld II entfallen auf die AfD, 11,3 Prozent auf das BSW und 9,8 Prozent auf die Linke.
19.18 Uhr: CDU im Wahlkreis Eichsfeld II knapp vor der AfD
Im Wahlkreis Eichsfeld II liegt die CDU bei der Zweitstimme nach 43 von 73 ausgezählten Wahlbezirken knapp vor der AfD. Auf die CDU entfallen bei dem Zwischenergebnis 33,2 Prozent und auf die AfD 32,2 Prozent. Bei der Erststimme liegt die CDU-Direktkandidatin Christina Tasch mit 44,3 Prozent vor dem AfD Direktkandidaten Christopher Drößler mit 36 Prozent.
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19.15 Uhr: Im Wahlkreis Eichsfeld I führt der CDU-Direktkandidat
52 von 87 Wahlbezirke sind im Wahlkreis Eichsfeld I ausgezählt. Auf den CDU-Direktkandidat Thadäus König entfallen zu diesem Zeitpunkt 51,6 Prozent der Stimmen. 34,2 Prozent der Stimmen kann zum jetzigen Zeitpunkt die AfD-Direktkandidatin Stephanie Hüther-Keseling auf sich vereinen. Bei der Zweitstimme für die Landesliste liegt die CDU knapp vor der AfD. Auf die Christdemokraten entfallen derzeit 37,4 Prozent der Stimmen, auf die AfD 34,2 Prozent. Das BSW liegt mit 9,8 Prozent auf Rang 3 vor der Linken mit 8,1 Prozent.
19.09 Uhr: Bisher Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD bei Landestimme in Leinefelde-Worbis
7 von 20 Wahlbezirken sind in der Stadt Leinefelde-Worbis ausgezählt. Nach jetzigem Stand liefern sich die CDU und AfD bei der Zweitstimme für die Landesliste ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf die CDU entfallen 32,9 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen und auf die AfD 31,5 Prozent. Christina Tasch, Direktkandidatin im Wahlkreis Eichsfeld I der CDU, führt derzeit mit 43,9 Prozent der ausgezählten Stimmen vor dem AfD-Direktkandidaten Christopher Drößler (35,4 Prozent).
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19.04 Uhr: Christina Tasch und CDU gewinnen in Gernrode
In Gernrode (Wahlkreis Eichsfeld II) gewinnt die CDU-Direktkandidatin Christina Tasch mit 54,3 Prozent der Stimmen vor dem AfD-Direktkandidaten Christopher Drößler (34,3 Prozent). Bei den Zweitstimmen für die Landesliste entfallen auf die CDU 43,8 Prozent und auf die AfD 32,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,7 Prozent. 1207 Gernröderinnen und Gernörder waren wahlberechtigt, 697 gaben ihre Stimme ab.
19 Uhr: Sieben von 24 Wahlbezirken in Heiligenstadt ausgezählt – CDU führt derzeit
In der Kreisstadt sind sieben von 24 Wahlbezirken ausgezählt. Bei der Zweitstimme führt die CDU mit 40,4 Prozent vor der AfD (31,1 Prozent). Mit 12 Prozent ist das BSW derzeit drittstärkste Kraft. Nach den bisher ausgezählten Wahlbezirken entfallen von der Erststimme 57,9 Prozent auf den CDU-Direktkandidaten Thadäus König im Wahlkreis Eichsfeld II. Auf die AfD-Direktkandidatin Stephanie Hüther-Keseling entfallen derzeit 31,4 Prozent der ausgezählten Stimmen.
18.52 Uhr: CDU-Direktkandidat Thadäus König gewinnt in Asbach Sickenberg – AfD gewinnt bei den Zweitstimmen
In Asbach-Sickenberg gewinnt Thadäus König (CDU) mit 49,2 Prozent der Stimmen das Direktmandat vor der AfD-Kandidatin Stephanie Hüther-Keseling (37,7 Prozent). Bei den Zweitstimmen ein anderes Bild: Die AfD gewinnt in diesem Wahlbezirk mit 30,2 Prozent vor der CDU mit 28,6 Prozent. Die Linke landet mit 15,9 Prozent auf Platz 3. Das BSW kommt 14,3 Prozent.
18.46 Uhr: Die ersten Ergebnisse aus Wahllokalen im Landkreis Eichsfeld liegen vor
In der Landgemeinde Am Ohmberg sind 2 von 6 Wahlbezirken ausgezählt. Hier liegt derzeit der AfD-Direktkandidat Christopher Drößler vor der CDU-Kandidaten Christina Tasch. Drößler kann zum jetzigen Stand 43,3 Prozent der ausgezählten Stimmen auf sich vereinen, Tasch kommt auf 40,3 Prozent. Auch bei der Zweitstimme für die Landesliste liegt die AfD mit 39,9 Prozent derzeit vor der CDU, auf die 31,3 Prozent der derzeit ausgezählten Stimmen entfallen.
18.43 Uhr: Erste Ergebnisse aus Eichsfelder Wahllokalen in wenigen Minuten zu erwarten
Im Wahlkreis Eichsfeld I hat die Auszählung der Stimmen in den 87 Wahlbezirken begonnen. In 73 Wahlbezirken zählen die Wahlhelfer die Stimmen im Wahlkreis Eichsfeld II aus.
17.58 Uhr: Wahlbeteiligung in Dingelstädt um 16 Uhr höher als in Heiligenstadt
Kurz vor Schließung der Wahllokale liegen uns Zahlen zur Wahlbeteiligung in der Landgemeinde Stadt Dingelstädt vor. Laut Wahlleiterin Silvana Trappe haben bis 16 Uhr 4690 Wahlberechtigte in den Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben. Das ist eine Wahlbeteiligung von 48 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt lag die Wahlbeteiligung in Heiligenstadt bei 41,1 Prozent. Briefwählerinnen und Briefwähler sind in diesen Zahlen nicht berücksichtigt.
17.56 Uhr: Um 18 Uhr schließen die Wahllokale – Die Analyse des Wahlergebnisses in Livestream
TA-Chefredakteur Jan Hollitzer und Fabian Klaus, Reporter für Landespolitik, analysieren das Wahlergebnis in Thüringen im Livestream. Wie geht es nach der Wahl in Thüringen weiter? Wie und von wem wird das Land in Zukunft regiert? Jan Hollitzer, Chefredakteur der Thüringer Allgemeine und Fabian Klaus, Reporter für Landespolitik unserer Zeitung, analysieren ab 18 Uhr die Zahlen der ersten Hochrechnung im Livestream und erklären, was auf das Land in den nächsten Wochen zukommt.
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17.15 Uhr: So haben die Eichsfelderinnen und Eichsfelder vor fünf Jahren gewählt
Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren, die am 27. Oktober 2019 stattfand, haben die Eichsfelder wie folgt gewählt: Bei der Stimme für die jeweiligen Direktkandidaten (Wahlkreis Eichsfeld I und Wahlkreis Eichsfeld II zusammen) holte die CDU 45,2 Prozent (24.009 Stimmen), die AfD 20,8 Prozent (11.057), gefolgt von der Linken mit 15,3 Prozent (8140). Die SPD schaffte es auf 6,4 Prozent (3413), die Grünen auf genau 5 Prozent ((2645). Der FDP gaben die Eichsfelder bei der Wahlkreisstimme, 2362 Stimmen und damit 4 Prozent. Die Ödp/Familie, für die es auch jetzt wieder einen Direktkandidaten gibt, kam bei 1,7 Prozent an, was 889 Stimmen entspricht.
Bei der Landesliste sah es in den beiden Eichsfelder Wahlkreisen etwas anders aus, hier holte die CDU im Eichsfeld insgesamt 38 Prozent (20.215 Stimmen), die AfD brachte es auf 21 Prozent (11.166), dicht gefolgt von der Linken mit 20,4 Prozent (10.844). Auf Platz vier kam die SPD mit 6,2 Prozent (3324), die FDP blieb im Eichsfeld mit 4,9 Prozent (2586) unter der Fünf-Prozent-Hürde, genau wie die Grünen mit 4,5 Prozent (2395 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei der Landtagswahl 2019 im Eichsfeld bei 66,6 Prozent. Wahlberechtigt waren damals 80.872 Eichsfelder, 53.854 von ihnen nahmen ihr Wahlrecht wahr.
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17 Uhr: Wahllokal Siemerode ist repräsentatives Wahllokal
Im Bereich der Kreisstadt Heiligenstadt ist das Wahllokal Siemerode bei der aktuellen Landtagswahl repräsentatives Wahllokal. Aus denn dort gewonnenen Erhebungen lassen sich statistische Zahlen wie Altersgruppen, Wahlverhalten nach Geschlechtern und ähnliches. ableiten. Zur Gewinnung der Daten werden die Wählerverzeichnisse und die abgegebenen amtlichen Stimmzettel aus den Wahlbezirken ausgewertet. Damit sind die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik genauer als zum Beispiel die Wählernachbefragungen der Wahlforschungsinstitute. Erhoben werden die Daten vom Statistischen Landesamt.
16.50 Uhr: Befragung in drei Wahllokalen in Heiligenstadt
In drei Wahllokalen der Stadt Heiligenstadt werden Wahlbefragungen durch Infratest Dimap erhoben. Das sind das Alte Rathaus, die Behindertenwerkstätten und der Bauhof. Wähler werden gebeten, anonym einen kurzen Fragebogen auszufüllen, unter anderem mit der Wahlentscheidung. Die Umschläge werden versiegelt. Aus diesen Daten entstehen die ersten Hochrechnungen am Wahlabend, bevor die Stimmen aus den Wahlurnen ausgezählt werden.
16.30 Uhr: Eichsfelder Stimmbezirke zur Wahrung des Wahlgeheimnisses aufgelöst
Um das Wahlgeheimnis zu wahren, kommt es in einigen kleineren Orten im Landkreis Eichsfeld dazu, dass die Stimmzettel bei der Landtagswahl in einem anderen Wahlbezirk des gleichen Wahlkreises ausgezählt werden. Unter anderem betrifft dies die Gemeinde Dieterode. Aufgrund einer wahrscheinlich auszusprechenden Anordnung nach der Thüringer Landeswahlordnung wurde dieser Stimmbezirk vorsorglich aufgelöst, so die Kreiswahlleiterin Maria Henning-Schulz. Ebenfalls wurden weitere Stimmbezirke einzelner Ortsteile der Stadt Heiligenstadt, so Henning-Schulz, im Vergleich zu den Europa- und Kommunalwahlen im Frühjahr 2024 aufgelöst, darunter die Ortsteile Flinsberg und Streitholz.
16.25 Uhr: Eichsfelder Polizei vorbereitet auf mögliche Versammlungen oder Störungen vor Wahllokalen
In Bornhagen besteht seit zwei Tagen eine permanente Polizeipräsenz. Bekanntlich lebt der Thüringer Spitzenpolitiker der AfD, Björn Höcke, mit seiner Familie in dem Dorf. Man sei zudem vorbereitet, sollte es nach 18 Uhr vor Wahllokalen im Landkreis Eichsfeld zu Versammlungen oder Störungen kommen, teilt Andreas Pfordt von der Polizeiinspektion Eichsfeld mit.
16.20 Uhr: Wahlbeteiligung liegt in Heiligenstadt bei 41,4 Prozent ohne Briefwähler
5674 Wahlberechtigte haben bis 16 Uhr in den Wahllokalen der Heiligenstadt ihre Stimme abgeben. Damit liegt die Wahlbeteiligung ohne die Briefwählerinnen und Briefwähler zu diesem Zeitpunkt bei 41,4 Prozent.

16.15 Uhr: Polizei verstärkt im Streifendienst unterwegs
Wie in ganz Thüringen sind auch im Landkreis Eichsfeld verstärkt Polizisten im Streifendienst unterwegs. Es gehe darum, die Wahllokale zu schützen und die freie Wahl sicherzustellen. Das sei aber zu jeder Wahl so, bestätigt Andreas Pfordt von der Polizeiinspektion Eichsfeld.
15.54 Uhr: In fünf Gemeinden werden auch Bürgermeister gewählt
In Kirchgandern, Gerbershausen, Freienhagen, Sickerode und Geisleden werden am heutigen Wahlsonntag neue Bürgermeister gewählt. Ausgezählt werden zuerst die Stimmen der Landtagswahl und anschließend in den betreffenden Orten die Stimmen der Wahlberechtigten zur Wahl eines neuen Bürgermeisters, teilt Kreiswahlleiterin Maria Henning-Schulz mit.
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15.51 Uhr: In Glasehausen können die Stimmzettel vor Ort ausgezählt werden
Sicher ist inzwischen in Heiligenstadt auch, dass der neue Ortsteil Glasehausen am Abend vor Ort ausgezählt wird. „Das war noch ein Wackelkandidat.“ Um das Wahlgeheimnis zu wahren, müssen mindestens 50 Wähler vor Ort im Wahllokal ihre Stimme abgegeben haben, ansonsten muss die versiegelte Wahlurne in den nächsten Wahlbezirk gebracht werden, um die Stimmen zusammen mit den im anderen Bezirk auszuzählen. „Das wäre in diesem Fall Günterode gewesen“, so Andrea Fröhlich. Aber nach dem Mittag kam der erlösende Anruf, die benötigten 50 Wähler seien da gewesen, sodass die Wahlurne nach der Schließung des Wahllokales nicht nach Günterode gebracht werden muss.
15.43 Uhr: 200 Wahlhelfer in der Eichsfelder Kreisstadt im Einsatz
Allein in der Kreisstadt Heiligenstadt und ihren Ortsteilen sind heute 200 Wahlhelfer im Einsatz. Das aber seien 30 weniger als bei der letzten Wahl. „Es ist schwierig, Helfer zu finden“, bedauert Wahlleiterin Andrea Fröhlich. Bislang seien die Wahlen so ruhig wie nie bislang verlaufen.
14.55 Uhr: Entscheidung über Ort der Auszählung der Stimmen fällt um 18 Uhr
Um das Wahlgeheimnis zu wahren, kann es in einigen kleineren Orten im Landkreis Eichsfeld dazu kommen, dass die Stimmzettel bei der Landtagswahl in einem anderen Wahlbezirk des gleichen Wahlkreises ausgezählt werden. Ob eine Auszählung vor Ort aufgrund der Regelung der Thüringer Landeswahlordnung bei einer Stimmabgabe von weniger als 50 Wählern im Wahllokal zu unterbleiben hat, entscheide sich heute erst um 18 Uhr. Das teilt die Eichsfelder Kreiswahlleiterin Maria Henning-Schulz auf Nachfrage mit.
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14.29 Uhr: Höhere Wahlbeteiligung um 12 Uhr in Thüringen im Vergleich zur Landtagswahl 2019
Bis 12 Uhr haben rund 32 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme im Wahllokal abgegeben. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Landeswahlleiter Dr. Holger Poppenhäger am Mittag veröffentlicht hat. Bei der Landtagswahl 2019 betrug die Wahlbeteiligung zur selben Zeit 31,2 Prozent. Bei der Europa- und Kommunalwahl im Juni 2024 betrug die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt 24,3 Prozent, so der Landeswahlleiter. Die Briefwähler und Briefwählerinnen sind bei diesem Ermittlungsergebnis nicht enthalten.
13.25 Uhr: Briefwahlunterlagen können noch bis 18 Uhr eingeworfen werden
Sofern Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgesandt wurden, können diese noch bis 18 Uhr bei der auf dem hellroten Wahlbriefumschlag aufgedruckten Adresse persönlich eingeworfen werden. Das teilt der Landeswahlleiter Dr. Holger Poppenhäger mit.
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13.16 Uhr: Wahlbeteiligung liegt im Freistaat um 12 Uhr bei 32 Prozent
In Thüringen werden anhand von Meldungen ausgewählter Wahlbezirke am Wahltag Zwischenstände zur Höhe der Wahlbeteiligung festgestellt. Bis 12 Uhr haben rund 32 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme in einem der Wahllokale abgegeben, teilt der Landeswahleiter Dr. Holger Poppenhäger mit. Die Briefwähler und Briefwählerinnen sind bei diesem Ermittlungsergebnis nicht enthalten.

13.11 Uhr: Polizeiaufgebot in Bornhagen
Vor dem Wahllokal in Bornhagen ist ein Polizeiaufgebot seit der Öffnung zu sehen. Das Lokal befindet sich im Kulturzentrum. Hier hat Björn Höcke, Thüringer Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland, um 12.50 Uhr seine Stimme abgegeben. Großes Interesse an der Stimmabgabe des Rechtsaußen-Politikers der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Thüringer AfD bei den Medienvertretern. Björn Höcke wohnt unterhalb der Burg Hanstein im ehemaligen Pfarrhaus.
13 Uhr: 162 Stimmbezirke im Landkreis Eichsfeld
Zur Landtagswahl in Thüringen gibt es im Landkreis Eichsfeld 162 Stimmbezirke, davon 142 Urnen- und 20 Briefwahlbezirke.

12.45 Uhr: Wahlbeteiligung liegt in Heiligenstadt zum Mittag bei 20 Prozent
In Heiligenstadt haben bis zum Mittag, 12 Uhr, 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Am höchsten liegt die Wahlbeteiligung im Dorfgemeinschaftshaus Bernterode mit 32,4 Prozent. 185 Wahlberechtigte sind in diesem Ortsteil von Heiligenstadt aufgerufen, ihre Stimme für die Landtagswahl abzugeben. 43 Wähler nutzten die Möglichkeit der Briefwahl in der Gemeinde.
12.30 Uhr: Geringe Wahlbeteiligung in Heiligenstadt
In der Stadt Heiligenstadt sind in 20 Wahllokalen 13.698 Einwohner wahlberechtigt. Stand 12 Uhr haben 2738 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben, 3658 nutzen die Möglichkeit der Briefwahl.
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Wer wählt wo und wen im Landkreis Eichsfeld?
Bei der Landtagswahl am 1. September werden die Abgeordneten gesucht, die in den nächsten fünf Jahren im Freistaat Thüringen die politischen Entscheidungen treffen. Wir geben Antworten auf wichtige Fragen zur Wahl. Insgesamt gibt es in Thüringen 44 Wahlkreise. Der Landkreis Eichsfeld ist in zwei Wahlkreise eingeteilt. Diese Aufteilung ist aber nur für die Wahl der Direktkandidaten wichtig. In jedem Wahlkreis im Eichsfeld gibt es jeweils sechs Direktkandidaten, die in den Landtag einziehen möchten. Der Kandidat, der in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, zieht in das Landesparlament ein. Das Wahlsystem verbindet dabei die Persönlichkeitswahl mit den Grundsätzen der Verhältniswahl. Jede wahlberechtigte Person hat zwei Stimmen, die eine für einen Direktkandidaten und die zweite für die Landesliste einer Partei.
Wie ist der Landkreis Eichsfeld aufgeteilt?
Im Wahlkreis Eichsfeld I wählen die Wahlberechtigten aus den Gemeinden Arenshausen, Asbach-Sickenberg, Berlingerode, Birkenfelde, Bodenrode-Westhausen, Bornhagen, Brehme, Burgwalde, Dieterode, Dietzenrode/Vatterode, Ecklingerode, Eichstruth, Ferna, Freienhagen, Fretterode, Geisleden, Geismar, Gerbershausen, Glasehausen, Heilbad Heiligenstadt, Heuthen, Hohengandern, Hohes Kreuz, Kella, Kirchgandern, Krombach, Lenterode, Lindewerra, Lutter, Mackenrode, Marth, Pfaffschwende, Reinholterode, Rohrberg, Röhrig, Rustenfelde, Schachtebich, Schimberg, Schönhagen, Schwobfeld, Sickerode, Steinbach, Steinheuterode, Tastungen, Teistungen, Thalwenden, Uder, Volkerode, Wahlhausen, Wehnde, Wiesenfeld, Wingerode und Wüstheuterode.
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Im Wahlkreis II treten die Wahlberechtigten aus den Gemeinden Landgemeinde Am Ohmberg, Breitenworbis, Buhla, Büttstedt, Dingelstädt, Effelder, Gernrode, Großbartloff, Haynrode, Kirchworbis, Küllstedt, Leinefelde-Worbis, Niederorschel, Landgemeinde Sonnenstein und Wachstedt an die Wahlurne.
Wer steht als Direktkandidat im Eichsfeld zur Wahl?
Zugelassen sind für den Wahlkreis Eichsfeld I Carolin Held (Erfurt) für die Linke, Stephanie Hüther-Keseling (Uder/ Ortsteil Steinheuterode) für die AfD, Dr. Thadäus König (Heiligenstadt) für die CDU, Maximilian Schröter (Erfurt) für die SPD, Dario Uhde (Teistungen) für die FDP und Jörg Gottesleben (Heiligenstadt) für die Freien Wähler Thüringen.
Für den Wahlkreis Eichsfeld II sind zugelassen Florian Landes (Jena) für die Linke, Christopher Drößler (Küllstedt) für die AfD, Christina Tasch (CDU) aus Küllstedt, Dorothea Marx (Sondershausen) für die SPD, Yannek Bang (Dingelstädt/Ortsteil Hüpstedt) für die FDP und Karl Edmund Vogt (Leinefelde-Worbis/Ortsteil Worbis) für die ÖDP/Familie.
Wann kommt die Wahlbenachrichtigung und was, wenn ich keine erhalte?
Die schriftlichen Wahlbenachrichtigungen müssen spätestens am 21. Tag vor dem Wahltag, also dem 11. August, zugestellt sein. Darin enthalten sind unter anderem Angaben zum Wahllokal und zur Öffnungszeit. Wohnungslose Menschen ohne gemeldeten Wohnsitz müssen ihren Wahlschein eigenständig beantragen.
Wer nicht automatisch eine Wahlbenachrichtigung erhält, sollte sich bei seiner für ihn zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung melden und seinen Eintrag in das Wählerverzeichnis prüfen. Das sollte im Zeitraum vom 20. bis 16. Tag vor dem Wahltag erfolgen. Ist man eingetragen, reicht es aus, im Wahllokal einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorzuzeigen. Geht ein Wähler davon aus, unberechtigterweise nicht in dem Verzeichnis geführt zu sein, muss er bis zum 16. Tag vor der Wahl, also dem 16. August, Einspruch dagegen einlegen.
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Wie läuft die Briefwahl ab?
Das Formular zur Beantragung der Briefwahlunterlagen ist in der Wahlbenachrichtigung enthalten. Die entsprechende Adresse des Briefwahllokales befindet sich bereits auf dem Umschlag. Die Wahlzettel müssen bis spätestens 18 Uhr am Wahltag eingereicht sein – egal ob persönlich oder per Post. Wer am Wahltag erkrankt, kann eine Person bevollmächtigen, bis 15 Uhr einen Wahlschein zu beantragen. Die Abgabefrist von 18 Uhr bleibt bestehen.
Was muss ich tun, wenn ich kurz vor der Wahl umziehe?
Bis zum 21. Juli wurden die Wählerverzeichnisse zur Landtagswahl erstellt. Für den Fall, dass jemand in der Zeit danach bis zum Wahltag umzieht, gelten folgende Bestimmungen: Wer innerhalb von Thüringen umzieht, kann sich auf Antrag in das Wählerverzeichnis des neuen Wohnortes eintragen lassen, sofern die Anmeldung bei der Meldebehörde nach dem 21. Juli und der Eintragungsantrag bis drei Wochen vor dem Wahltag schriftlich bei der zuständigen Gemeindebehörde gestellt wurde. Im Übrigen kann der Wahlberechtigte auch per Briefwahl im bisherigen Wohnort wählen. Wer aus einem anderen Bundesland nach Thüringen gezogen ist, ist nur dann wahlberechtigt, wenn er seit mindestens drei Monaten hier lebt.
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