Im Landkreis Eichsfeld werden pro Jahr rund 5100 Tonnen Fleisch gegessen – rein statistisch jedenfalls. Denn im Schnitt lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch bei zuletzt 51,6 Kilo im Jahr – und damit bei gut 140 Gramm am Tag. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Thüringen hin. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL).
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Nicht hinnehmen wollen die Gewerkschafter, dass die Fleischindustrie immer noch eine Niedriglohnbranche ist. „Wer Tiere schlachtet oder Grillwürste verpackt, verdient selbst nur einen Hungerlohn. Oft sogar nur den gesetzlichen Mindestlohn – aktuell also 12,82 Euro pro Stunde. Nur wer Glück hat, liegt ein paar Cent darüber“, erklärt Jens Löbel, Geschäftsführer der NGG Thüringen. Vor den am 6. Februar startenden Tarifverhandlungen für die Fleischindustrie fordert die Gewerkschaft einen neuen Branchenmindestlohn von 14,50 Euro pro Stunde.
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„Das ist ein Knochenjob. Allein beim Zerlegen von Schweinehälften wuchten die Beschäftigten eine tonnenschwere Last am Tag“, erklärt Löbel. Außerdem machten Hitze und Nässe den Beschäftigten im Schlachtbetrieb und bei der Fleischverarbeitung zu schaffen. „Ebenso die Kälte im Kühlhaus. Das ist eine Arbeit bei ständig kalten zwei bis drei Grad.“
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red




