Die Spannung eskalierte während einer Demonstration und mehreren Gegenkundgebungen in Göttingen. Die Veranstaltung, die unter dem Titel „Politik gegen das Volk?“ angemeldet war, zog nicht nur die Demonstranten an, sondern auch deren Gegner, die laut der Einsatzleitung der Polizei in Summe beinahe 5000 Personen umfassten. Blockaden an der Aufzugstrecke durch Gegendemonstranten führten im Stadtgebiet von Göttingen zu Einschränkungen und Auseinandersetzungen.

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Die Polizei berichtet von drei leicht verletzten Beamten und der vorläufigen Festnahme einer Person. Diese nahmen die Einsatzkräfte wegen eines tätlichen Angriffs fest. Während der Demonstration kam es zu gewalttätigen Vorfällen, darunter das Werfen von Farbbeuteln, Eiern, Flaschen und Pyrotechnik auf die rund 140 Teilnehmer der angemeldeten Demonstration „Politik gegen das Volk?“, die von mehreren Gruppierungen als „Querdenker“-Versammlung eingestuft wurde, und Polizeikräfte entlang der Marschroute.

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Querdenker-Demonstration in Göttingen - Gegendemonstrantion
Eine Gegendemonstrantin hält ein Schild mit der Aufschrift „Schwurbler raus“ hoch. In Göttingen kamen Anhänger der sogenannten Querdenker-Szene und zahlreiche Gegendemonstranten zu mehreren Versammlungen am Samstag in die Innenstadt.© DPA Images | Stefan Rampfel

„Der Abschlusskundgebung vor dem Göttinger Bahnhof schloss sich gegen 19.30 Uhr ein aus sieben Fahrzeugen bestehender Autokorso an. Dieser verlief weitestgehend störungsfrei“, berichtet der Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an einer umfassenden Bilanz der Ereignisse und Abschätzung der dadurch entstandenen Schäden. Die Aufarbeitung des Demonstrationstages und der Ausschreitungen dauert an, um letztendlich ein vollständiges Bild des Tages zu erhalten.

Nachrichten aus dem Landkreis Eichsfeld

red