Kantine im Theater ist jetzt öffentlich
Die Kantine im Erfurter Theater ist seit einigen Tagen öffentlich. Hier wird nicht nur die Belegschaft des Erfurter Theaters mit warmen Speisen, Snacks und Getränken versorgt, jeder kann hier wochentags in der Mittagszeit vorbeischauen. „Drei warme Gerichte pro Tag und ein zusätzliches Imbissangebot stehen zu sehr bezahlbaren Preisen zur Auswahl“, sagt Christian Stark, der technische Direktor des Theaters. Dass die Kantine wieder zuverlässig geöffnet sei, stoße im Haus auf große Resonanz. Die Öffnung in die Stadt sei sehr willkommen und gehöre zu den neuen Gepflogenheiten. Schon die Studiobühne „Studio.Box“ hat das Theater für Kulturprojekte der Stadtgesellschaft geöffnet, das werde rege genutzt. Betreiber der Theaterkantine ist das Eventcatering CCS, das sich auch in der Betriebsgastronomie engagiert und der Öffentlichkeit den Zugang zu weiteren von ihm betriebenen Kantinen ermöglicht, so zur Cafeteria der IHK. Am Theaterplatz ist für Besucher montags bis freitags 10 bis 14.30 Uhr geöffnet. bk
Mitglied der Task-Force „Verschwörungstheorien“ gibt Einblicke
Nicht erst seitdem über Social Media Ideen und Meinungen über die ganze Welt hinweg ortsunabhängig transportiert und geteilt werden können, stehen Verschwörungserzählungen hoch im Kurs. Im Laufe der Geschichte der Menschheit gibt es zahllose Beispiele von Erzählungen, die eine versteckte Macht hinter gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen ausmachen wollen. Sei es nun die Mondlandung, die gefälscht worden sein soll, Nanobots, welche in Impfungen verabreicht werden oder Verkehrsflugzeuge die am Himmel Chemikalien versprühen – die Zahl solcher Narrative ist heute schier endlos. Doch was bewegt den Einzelnen, Verschwörungserzählungen Glauben zu schenken, diese weiterzuverbreiten oder gar selbst zu entwickeln? Darum dreht es sich in dem Vortrag und Gespräch „Das ist doch alles inszeniert!“ - Die psychologischen Wirkungsweisen von Verschwörungserzählungen, am Mittwoch, 25. Juni, um 19.30 Uhr mit Roland Imhoff. Der Inhaber der Professur für Sozial- und Rechtspsychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ist Mitglied der Task Force „Verschwörungstheorien“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung findet in der Nonnengasse 11 statt.
Gartenkultur 2025: Geschichten und Musik unter freiem Himmel
Schauspielerin Julia Maronde und Kowsky & Band präsentieren ein ganz besonderes Sommer-Open-Air für alle ab drei Jahren. Das gemeinsame Programm ist eine blumige Mischung aus Lesung und Konzert. Mit witzigen Geschichten, sonniger Musik aus Kowskys Gartenalbum „Krokus Pokus“ und zeitlosen Songs von Manfred Krug und Gerhard Schöne. Unter dem Motto „Gartenkultur 2025“ geht das ganze am 13. Juli bei freiem Eintritt im Ausruhlokal Nüßle, Krautland 68, über die Bühne. Eine Hutspende ist willkommen.
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Zum Jubiläum: Vorhang auf im Thüringen Park
Ein besonderes Einkaufserlebnis wird den Besuchern des Thüringen Parks am Samstag, 7. Juni, von 11 bis 14 Uhr geboten. Neben musikalischen Kostproben aus den Musicals „My Fair Lady“ und „Anatevka“ werden Arien aus „La Bohème“, der diesjährigen Opernaufführung bei den Domstufen-Festspielen, sowie aus der Tango-Oper „María de Buenos Aires“, die in der neuen Spielzeit auf dem Programm steht, erklingen. Für die kleinen Gäste sorgen Herr Fuchs und Frau Elster für Unterhaltung. Das Blechbläserquintett des Philharmonischen Orchesters Erfurt wird mit drei Stücken aus La Bohème den kraftvollen, klaren Klang von Blechblasinstrumenten eindrucksvoll demonstrieren. Blechblasmusik hat ganz viele Facetten – von zarter Melancholie bis zu monumentaler Klangfülle. Die Lokomotive „Emma“ kommt direkt aus der Familienoper „Jim Knopf und die Wilde 13“ in den Thüringen Park gefahren. Außerdem stehen lebende Kunstfiguren aus verschiedenen Theaterproduktionen sowie eine etwas kleinere Version des Pariser Eiffelturms für Fotoaufnahmen bereit. Darüber hinaus können Sie einem Maskenbildner beim Showschminken zuschauen.
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Stasi-Akten-Einblicke zum Petersbergfest
Zum Petersbergfest am Samstag, 5. Juli, öffnet das Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt in der Unteren Kaserne die Türen. Interessierte können sich ab 10 Uhr beim Archivrundgang zur Struktur und Arbeitsweise der DDR-Staatssicherheit informieren und erfahren, wie die Stasi-Unterlagen heute aufbewahrt und zugänglich gemacht werden. Um 14 Uhr geht es in dem Vortrag „Mittäterinnen – Frauen und Staatssicherheit“ der Historikerin Angela Schmole (Bundesarchiv) um die Rolle von Frauen in der Geheimpolizei. In ihrer Studie wurde die Rolle der hauptamtlichen als auch der inoffiziellen Mitarbeiterinnen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) untersucht. Des Weiteren werden die Motive erläutert, die für eine Mitarbeit von Frauen beim MfS von Relevanz waren sowie deren Sprachgebrauch im MfS-Schriftgut. Es handelt sich hierbei um die erste umfassende Publikation zum Thema Frauen im MfS.
red


