Während in Weimar dieses Jahr mit einem Anstieg der Glühwein-Preise auf dem Weihnachtsmarkt gerechnet wird, können an den Ständen in Erfurt voraussichtlich die alten Preisschilder des Vorjahres erneut zum Einsatz kommen. Eine Abfrage bei mehreren Standbetreibern ergab, dass der Becher Glühwein dieses Jahr bei ihnen für 4 Euro über die Theke gehen wird.

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Besondere Weine und solche vom Winzer sollen mit 50 Cent mehr berechnet werden, heißt es. Ob sich alle Glühweinbuden bei diesem Preisniveau einpendeln werden, bleibt allerdings bis zur Markteröffnung am Dienstag, 25. November, ein großes Geheimnis. Absprachen untereinander fänden nicht statt, heißt es. Und: Die große Konkurrenz regele die Preisgestaltung auf dem Weihnachtsmarkt.

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In Weimar hatte die Stadt ihre Gebührenordnung für den Weihnachtsmarkt überarbeitet. Händler, die Alkohol ausschenken, müssen in Erfurts Nachbarstadt deutlich höhere Standgebühren bezahlen: Stadt zwei Euro pro Quadratmeter und Tag werden in Weimar nun 3,50 Euro fällig. Selbsterzeuger und Kunsthandwerker werden mit 1,50 Euro zur Kasse gebeten. In Erfurt ist diese Unterscheidung lange schon geübte Praxis, die Staffelung aber komplizierter. Abgerechnet wird in Erfurt nicht nur nach laufendem Meter, sondern auch nach Tiefe des jeweiligen Standes.