Anlässlich des Black Fridays am 28. November laden die Erfurter Innenstadthändler zum „Heimat-Shoppen“ ein. Die US-amerikanische Tradition hat sich auch hierzulande längst etabliert. Nicht nur im Online-Handel gilt die Schnäppchenjagd als Startschuss des Weihnachtsgeschäfts.

Umsatz für hiesige Händler

Erfurts Citymanagerin Patricia Stepputtis betont in einer Mitteilung die Bedeutung des Tages: „Der Black Friday spielt auch im Präsenzhandel, in der eigenen Stadt eine ganz wichtige Rolle. Es gibt viele Gewerbetreibende, die tolle Angebote an diesem Tag platzieren, bis hin zu Lagerabverkäufen.“ So könne man Schnäppchen machen und zugleich die lokale Wirtschaft stärken.

Um die Händler zu unterstützen, legen das Citymanagement und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt das Einkaufsevent Heimat-Shoppen auf den Black Friday. Dazu werden 15.000 Heimat-Shoppen-Tüten an die Händlerinnen und Händler verteilt. „Die Idee ist, den lokalen Gedanken an genau solchen Tagen zu stärken“, so Steffen Schulze, der Leiter des IHK-Regionalbüros Erfurt.

Verkaufsoffener Sonntag am 7. Dezember

„Heimat-Shoppen“ ist eine Kampagne, die vom Einzelhandel, der Gastronomie und lokalen Dienstleistern getragen wird, um den Handel in Innenstädten zu stärken. Der Aktionstag soll dazu motivieren, lokal einzukaufen, statt nur online zu bestellen. 2023 und 2024 veranstalteten die Erfurter Händler ein Late-Night-Shopping mit verlängerten Öffnungszeiten zum Black Friday.

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Eine gute Woche nach dem Heimat-Shoppen steht das nächste Einkaufsevent an. Am zweiten Adventssonntag, also am 7. Dezember, öffnen die Innenstadt-Geschäfte von 12 bis 18 Uhr. Damit sollen Einheimische genauso zum Bummeln animiert werden, wie die zahlreichen Gäste der großen und kleinen Weihnachtsmärkte.

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, auch das TEC und der Thüringen-Park hätten am 7. Dezember geöffnet. Das ist falsch. Den entsprechenden Absatz haben wir angepasst.