Landkreis Gotha. Ein 26-Jähriger zieht in ein Rathaus im Kreis Gotha ein. Das Landratsamt und die Kreisstadt bleiben in SPD-Hand. Und die Region wählt blau für Europa.

  • Die SPD bleibt im Landratsamt und im Rathaus in Gotha.
  • In Waltershausen gewinnt ein 26-Jähriger.
  • Die AfD dominiert die Europawahl.

13 Uhr: Für Onno Eckert (SPD) hat die Woche wie jede andere begonnen. „Ich bin erleichtert über das Ergebnis – über meines, aber auch das in der Kreisstadt“, sagte Eckert am Montag. Im Kreistag liegt die SPD mit elf Mitgliedern hinter der AfD (14) und der CDU (12). Darin sieht der Landrat derzeit kein Problem, doch mit der Landtagswahl könnte sich das ändern.

9.05 Uhr: Der Ortsverein der SPD in Gotha ist mit den Ergebnissen der Stichwwahlen zufrieden. Wie der Vorsitzende Matthias Hey mitteilte, sei das Ergebnis in Gotha ein klares Votum für Knut Kreuch und seine Arbeit der vergangenen Jahre. „Gotha bleibt auch in den kommenden sechs Jahren in guten Händen. Alles in allem war es auch in der Stichwahl ein fairer Wahlkampf, das ist wichtig und ein gutes Signal in diesen Zeiten“, sagte Hey.

8.30 Uhr: Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU) hat Knut Kreuch (SPD) zu seinem Wahlergebnis in Gotha gratuliert. „Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl! Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit im Stadtrat“, kommentierte Luhn am Montagmorgen auf der Facebook-Seite des Oberbürgermeisters. Von Kreuch selbst liegt noch kein Statement nach der Wahl vor.

Robert Luhn hatte noch in der Nacht eine Pressemitteilung verschicken lassen: „Leider ist es mir nicht gelungen, Gotha vollständig von mir zu überzeugen. Trotzdem habe ich als politischer Neuling ein herausragendes Ergebnis erzielt“, wird er darin zitiert. Nach drei Wahlperioden habe er den amtierenden Oberbürgermeister in eine Stichwahl gezwungen. Ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger in Gotha habe damit den Wunsch nach Veränderung zum Ausdruck gebracht. „Dafür werde ich weiterhin kämpfen“, so Luhn weiter.

Robert Luhn (parteilos, für die CDU) freut sich über ein „herausragendes Ergebnis“.
Robert Luhn (parteilos, für die CDU) freut sich über ein „herausragendes Ergebnis“. © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

10. Juni, 7.15 Uhr: Die Stimmen für die Europawahl sind noch am Sonntagabend vollständig ausgezählt worden. Im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis um 21.15 Uhr haben sich die Anteile der Parteien nur geringfügig verändert. 32,2 Prozent der Wähler im Kreis Gotha gaben ihre Stimmen er AfD. In den letzten Stunden der Auszählungen konnte die CDU 0,1 Prozentpunkt dazugewinnen und kommt damit auf 22,2 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht holte ebenfalls 0,1 Prozentpunkte mehr. Mit 14,6 Prozent ist die junge Partei drittstärkste Kraft.

Die SPD hielt ihr Ergebnis von 11,7 Prozent. Mit einem Minus von 7,8 Prozentpunkten fährt die Linke die größten Verluste im Vergleich zu 2019 ein; die Partei hat 4,6 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen (2,8 Prozent), die FDP (1,8 Prozent) und die Freien Wähler (1,6 Prozent) haben die geringsten Ergebnisse der größeren Parteien eingefahren.

23.35 Uhr: Der AfD-Kandidat Stephan Steinbrück unterliegt Onno Eckert (SPD) in der Landratswahl im Kreis Gotha. Steinbrück verzeichnet 23.446 Stimmen, Eckert 39.585. Während der Sozialdemokrat rund 10.100 Stimmen für sich gewinnen konnte, holte auch Steinbrück rund 2400 Wähler mehr als im ersten Wahlgang.

23.05 Uhr: Knut Kreuch (SPD) wollte es wissen und er bekommt die Chance: In der Stichwahl hat er sich mit 62,9 Prozent gegen Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU) durchgesetzt. Luhn erhielt 6 769 Stimmen in der Kreisstadt; 11.481 Menschen machten ihr Kreuz bei Kreuch. Für ihn geht es nun in die vierte Amtszeit.

SPD setzt sich im Landratsamt und im Rathaus Gotha durch

22.55 Uhr: Auch das Landratsamt Gotha bleibt den vorläufigen Ergebnissen nach für weitere sechs Jahre unter SPD-Führung: Onno Eckert liegt bei 62,7 Prozent und nur noch ein Bezirk muss ausgezählt werden. Dem AfD-Kandidaten Stephan Steinbrück gaben bisher 23.325 Menschen ihre Stimmen; Eckert erhielt bislang 39.165 Stimmen.

22.45 Uhr: In Gotha zeichnet sich ein Wahlsieg für Knut Kreuch (SPD) ab. Bei einem verbleibenden Stimmbezirk kommt der Amtsinhaber derzeit auf 62,8 Prozent. Der zweite Bewerber Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU) liegt rund 5000 Stimmen zurück. Die Wahlbeteiligung ist mit 50,7 Prozent gegenüber dem ersten Wahlgang (53,2 Prozent) gesunken.

Jetzt ist es offiziell: Leon Graupner (parteilos) tritt im Kreis Gotha mit 26 in die Fußstapfen von Michael Brychcy (CDU) und wird neuer Bürgermeister von Waltershausen.
Jetzt ist es offiziell: Leon Graupner (parteilos) tritt im Kreis Gotha mit 26 in die Fußstapfen von Michael Brychcy (CDU) und wird neuer Bürgermeister von Waltershausen. © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

Neuer Bürgermeister noch jünger als Brychcy bei Amtsantritt

22.05 Uhr: Alle Wahlbezirke in Waltershausen sind ausgezählt. Leon Graupner (parteilos) wird mit deutlicher Mehrheit der nächste Bürgermeister der zweitgrößten Stadt im Landkreis Gotha. Der 26-Jährige erhielt 61,4 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent Sven Wiesenthal (CDU) bekam insgesamt 2398 Stimmen, Graupner 3819. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,9 Prozent; im ersten Wahlgang Ende Mai beteiligten sich 63,4 Prozent der Wahlberechtigten.

Leon Graupner tritt damit das politische Erbe Michael Brychcys an. Letzterer war 1989 zum Bürgermeister von Waltershausen gewählt worden. Brychcy war damals selbst erst 29 Jahre alt gewesen. Graupner stand bisher nicht für ein Gespräch zur Verfügung.

Alle wichtigen Entwicklungen zu den Wahlen in Thüringen im Überblick

Für Europa wählt Großteil im Kreis Gotha blau

21.15 Uhr: In der Europawahl sind noch vier Wahlbezirke auszuzählen. Mit 32,2 Prozent liegt die AfD derzeit im Landkreis Gotha vorn. Auf Platz zwei folgt die CDU mit 22,1 Prozent. Drittstärkste Kraft ist das Bündnis Sahra Wagenknecht mit 14,6 Prozent. Die SPD kommt auf 11,7 Prozent.

Mit einem Minus von 7,8 Prozentpunkten fährt die Linke die größten Verluste im Vergleich zu 2019 ein; die Partei hat nach derzeitigem Stand 4,6 Prozent der Stimmen erhalten. Die Schlusslichter der größeren Parteien bilden die Grünen (2,8 Prozent), die FDP (1,8 Prozent) und die Freien Wähler (1,6 Prozent).

Eine Wahl im Kreis Gotha bleibt ohne klaren Ausgang

20.55 Uhr: Auch in Ingersleben mussten die Kandidaten für den Ortschaftsbürgermeister in die Stichwahl. Ein Ergebnis liegt zwar vor, doch es ist längst klar, dass es keine Auswirkungen hat. Amtsinhaber Wolfgang Kühnhold (Freie Wähler) gewinnt die Wahl mit 66,3 Prozent (348 Stimmen). Als zweiter auf dem Wahlzettel erhielt David John 177 Stimmen.

In Ingersleben hatte sich vor dem ersten Wahlgang kein Bewerber für das Amt des Ortschaftsbürgermeisters gefunden. Wie auch in Engelsbach trugen Menschen ihre eigenen Vorschläge ein. Somit mussten Kühnhold und John in die Stichwahl. Doch beide wollen das Amt gar nicht bekleiden. Für diesen Ausnahmefall gibt es jedoch auch eine Regelung.

20.45 Uhr: In der Wahl des Ortschaftsbürgermeisters in Engelsbach steht das Ergebnis fest. Detlef Zettl gewinnt mit 74,8 Prozent (95 Stimmen). Der bisherige Ortschaftsbürgermeister Michael Duft hat 32 Stimmen erhalten. Im ersten Wahlgang stand kein Kandidat auf dem Wahlzettel. Michael Duft wollte das Amt nicht noch einmal übernehmen. Die Bürger trugen Zettl und Duft händisch ein und beförderten sie so in die Stichwahl.

Im Gotha Tivoli erwarten Oberbürgermeister Knut Kreuch (links), Landrat Onno Eckert und der Thüringer SPD-Landeschef Georg Maier den Wahlausgang.
Im Gotha Tivoli erwarten Oberbürgermeister Knut Kreuch (links), Landrat Onno Eckert und der Thüringer SPD-Landeschef Georg Maier den Wahlausgang. © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

27-Jähriger führt in Waltershausen – Kreuch und Eckert liegen vorn

20.15 Uhr: In der Stichwahl entscheidet sich auch, wer die Nachfolge von Michael Brychcy (CDU) in Waltershausen antritt. Mit derzeit 63 Prozent und einem Vorsprung von 446 Stimmen führt der 27-jährige Leon Graupner (parteilos) vor seinem Konkurrenten Sven Wiesenthal (CDU). Zwölf von 17 Stimmbezirken müssen noch ausgezählt werden.

20 Uhr: Die Auszählungen schreiten voran. Früher als erwartet stehen auch schon vorläufige Ergebnisse fest. Amtsinhaber Onno Eckert (SPD) führt derzeit in der Landratswahl mit 60,8 Prozent. Es sind erst 115 von 171 Stimmbezirken ausgezählt.

Die Europawahl und Stichwahl für Landrat- und Oberbürgermeister-Wahl ist beendet. In Gotha im Wahllokal in der Arnoldischule schüttet Holger Kern zuerst die Wahlurne mit den Stimmzetteln der Europawahl aus. Die Auszählung beginnt.  
Die Europawahl und Stichwahl für Landrat- und Oberbürgermeister-Wahl ist beendet. In Gotha im Wahllokal in der Arnoldischule schüttet Holger Kern zuerst die Wahlurne mit den Stimmzetteln der Europawahl aus. Die Auszählung beginnt.   © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

19.45 Uhr: Landrat Onno Eckert kommt ins Tivoli und wird ebenso wie vorher Oberbürgermeister Knut Kreuch mit Applaus von den gut 50 Genossen begrüßt. Die Hälfte der 48 Stimmbezirke ist ausgezählt und der Amtsinhaber führt mit knapp 60 Prozent. 36 von 48 Stimmbezirken sind bereits ausgezählt.

19 Uhr: Im Stammhaus der Gothaer Sozialdemokraten, dem Tivoli, treffen erst Thüringens Innenminister und SPD-Vorsitzender Georg Maier ein und wenig später Oberbürgermeister Knut Kreuch mit seiner Familie. Schnell sind Kameras und Mikrophone da. Mit Zahlen ist aber um diese Uhrzeit noch nicht zu rechnen. Auch wenn die Genossen die Seite mit den Wahlergebnissen nicht aus den Augen lassen.

Die Stimmung steigt nach der Stichwahl in Gotha. Gefragter Interviewpartner: Thüringes Innenminister und Vorsitzender der Landes-SPD Georg Maier.
Die Stimmung steigt nach der Stichwahl in Gotha. Gefragter Interviewpartner: Thüringes Innenminister und Vorsitzender der Landes-SPD Georg Maier. © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

18 Uhr: Die Wahllokale schließen. Jetzt ist an den Wahlhelfern, die abgegebenen Stimmen im Landkreis Gotha auszuzählen. Der Plattform des Landeswahlleiters zufolge wurde noch kein einzelner Bezirk ausgezählt. Vor den Ergebnissen der Stichwahlen hat die Europawahl Vorrang.

In Gotha im Wahllokal in der Arnoldischule faltet Juliane Reichstein die Stimmzettel der Europawahl fürs Auszählen auseinander.  
In Gotha im Wahllokal in der Arnoldischule faltet Juliane Reichstein die Stimmzettel der Europawahl fürs Auszählen auseinander.   © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

„Zuerst werden die Stimmen zur Europawahl ausgezählt, anschließend die Oberbürgermeister und Bürgermeisterwahl, beziehungsweise die weiteren Stichwahlen in den Gemeinden. Am Ende zählen die Wahlhelfer die Landrats-Stichwahl aus“, bestätigt auch Steve Allin, Kreiswahlleiter in Gotha. Nach einer vorsichtigen Prognose rechnet er mit dem Feststehen der Endergebnisse gegen 22.30 Uhr.

17.30 Uhr: Auf drei Wahlzetteln gilt es in Waltershausen und den Ortsteilen der Stadt ein Kreuz zu setzen - wegen der Stichwahl um das Bürgermeisteramt ist es einer mehr. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sven Wiesenthal (CDU) und Leon Graupner (parteilos) habe wohl wieder zu einer ähnlichen hohen Wahlbeteiligung wie vor zwei Wochen geführt, meint Nicole Köth, Wahlvorsteherin im Wahlbezirk 2 in der Feuerwache Waltershausen. „50 Prozent sind es definitiv“, so ihre Prognose zur Wahlbeteiligung.

Monika Spittel, Nicole Köth und Loreen Brychcy (von links) gehen im Wahlbezirk 2, in der Feuerwache Waltershausen, die Wählerlisten durch.
Monika Spittel, Nicole Köth und Loreen Brychcy (von links) gehen im Wahlbezirk 2, in der Feuerwache Waltershausen, die Wählerlisten durch. © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

Diesmal gehört Loreen Brychcy, Tochter von Amtsinhaber Michael Brychcy (CDU), zum Team. Damals konnte sie nicht als Wahlhelferin eingesetzt werden, weil sie selbst auf der Wahlliste stand. Nun bildet sie mit Monika Spittel und Robert Betge sowie Nicole Köth die zweite Schicht in der Wache.

Auch wenn der Wahlausgang noch ungewiss ist, eins dürfte diesmal sein: Das Auszählen dauert diesmal nicht so lange wie am 26./27. Mai; Nicole Köth; „Da sind wir erst 2.30 Uhr nachts aus dem Rathaus.“ 

Ina Kornhaas (vorn, rechts)  und Andrea Lippert nehmen von Helgard Köditz (links) und Harald Ernst in Mechterstädt, im Wahllokal Zum Prinzen Albert, die Wahlbenachrichtigungen entgegen und vergleichen diesem mit dem Eintrag in die Wählerlisten.  
Ina Kornhaas (vorn, rechts)  und Andrea Lippert nehmen von Helgard Köditz (links) und Harald Ernst in Mechterstädt, im Wahllokal Zum Prinzen Albert, die Wahlbenachrichtigungen entgegen und vergleichen diesem mit dem Eintrag in die Wählerlisten.   © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

17 Uhr: „Bei uns war den ganzen Tag Betrieb“, sagt in Mechterstädt, im Wahllokal „Zum Prinzen Albert“ die stellvertretende Wahlvorsteherin, Ina Kornhaas. Es seien bisher nicht so viele Wähler wie vor 14 Tagen ins Mechterstädter Wahllokal gekommen. „Aber dennoch ist es gut besucht“, merkt Wahlhelferin Andrea Lippert an. Warteschlangen vor den Wahlkabinen wie vor 14 Tagen habe es nicht gegeben. Beide rechnen damit, dass es diesmal das Auszählen der Stimmen schneller geht. Zur Kommunalwahl vor zwei Wochen seien sie damit bis nachts 1 Uhr beschäftigt gewesen. Wegen der vielen Wahlscheine habe es sich in die Länge gezogen, sagt Michael Lippert. Diesmal sind es nur derer zwei in Mechterstädt, für die Europawahl und die Stichwahl um den Landrat. 

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Für die Forschungsgruppe Wahlen und das ZDF befragen Marcel Andreß und Armin Reichenbach (li.) jeden zweiten Wähler vor dem Wahllokal in Uelleben
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Für die Forschungsgruppe Wahlen und das ZDF befragen Marcel Andreß und Armin Reichenbach (li.) jeden zweiten Wähler vor dem Wahllokal in Uelleben © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

16.30 Uhr: Immer, wenn irgendwo in Deutschland größere Wahlen anstehen, ist auch die Forschungsgruppe Wahlen mit von der Partie. Sie fragt stichprobenartig bei Wählerinnen und Wählern nach, wen oder was sie gewählt haben sowie nach einigen statistischen Daten. So auch an diesem Sonntag zur Europa-Wahl, wo Zweierteams, so wie hier in Uelleben, jeden zweiten Wähler baten, ein anonymes Formular auszufüllen. Regelmäßig gehen diese Meldung an die Zentrale der Forschungsgruppe Wahlen. Daraus werden Analysen erstellt, die dann um 18 Uhr als Wahlprognose über den Sender laufen.

Institut für Wahlanalysen und Gesellschaftsbeobachtung, existiert seit 1974 als eingetragener Verein. Die Hauptaufgabe der Forschungsgruppe Wahlen e.V. ist die wissenschaftliche Beratung und Betreuung von Wahlsendungen des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).

15 Uhr: „Es ist ein ruhiger und entspannter Wahlsonntag, bei dem es bis lang in den Wahllokalen keine unlösbaren Probleme gab und der zum Glück auch keine Vorkommnisse zu verzeichnen hat. Wir sind guter Dinge, dass das auch so bleibt“, sagt Kreiswahlleiter Steve Allin, der gerade erst mit allen Wahlvorständen telefoniert hatte. „Wir gehen davon aus, dass wir heute auch bei der Stimmauszählung zügig vorankommen, denn es sind ja auch weniger Stimmzettel auszuzählen als vor zwei Wochen.“

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Stephan Steinbrück (AfD) möchte das Landratsamt in Gotha erobern. Im Uelleben gibt er seine Stimme ab bei Wahlleiter Andreas Ritter und Reinhard Steinbrück
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Stephan Steinbrück (AfD) möchte das Landratsamt in Gotha erobern. Im Uelleben gibt er seine Stimme ab bei Wahlleiter Andreas Ritter und Reinhard Steinbrück © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

13 Uhr: Landratskandidat Stephan Steinbrück (AfD) hat sein Kreuz gesetzt und versenkt die Wahlunterlagen in der Wahlurne. Er wohnt in Gotha-Uelleben und hofft von hier aus auf den Sieg gegen Amtsinhaber Onno Eckert. „Dieser Wahlsonntag verläuft bei und ganz ruhig in Familie, wo ich auch das Endergebnis abwarten werde. Aus Respekt vor den Geschehnissen in Mannheim verzichten wir heute auf eine Wahlparty“, sagt Steinbrück nach der Stimmabgabe.

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Um den Posten des Gotha Oberbürgermeisters bewirbt sich Robert Luhn. Hier bei der Stimmabgabe in seinem Wahlbüro in Gotha mit Wahlleiter Christoph Liedoff, Romy Neumann (Mitte) und Marianne Friedrich.
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Um den Posten des Gotha Oberbürgermeisters bewirbt sich Robert Luhn. Hier bei der Stimmabgabe in seinem Wahlbüro in Gotha mit Wahlleiter Christoph Liedoff, Romy Neumann (Mitte) und Marianne Friedrich. © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

12.15 Uhr: Im Berufsschulzentrum Gotha-West gibt Robert Luhn seine Stimme ab. Der von der CDU unterstützte aber sonst parteilose Oberbürgermeister-Kandidat hofft im Endspurt um das Gothaer Rathaus mit seinem Wahlkampf der vergangenen zwei Wochen ausreichend Wählerinnen und Wähler mobilisiert zu haben, um nun im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit zu erlangen. Denn er möchte in Gotha eine, wie er selbst sagt, Generationenwechsel herbeiführen und nach Auszählung aller Stimmen die Nase vorn zu haben gegen den Amtsinhaber Knut Kreuch.

„Ich bin stolz und glücklich, diese Stichwahl erreicht zu haben. Nun wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen zur Wahl gehen und ihre Stimme abgeben. Ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt“, so Robert Luhn nach der Wahl.

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. In Waltershausen bei Manuel Nieder (rechts) gibt Sven Wiesenthal (CDU) seine Stimme ab. Im Hintergrund Anne Schwarz
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. In Waltershausen bei Manuel Nieder (rechts) gibt Sven Wiesenthal (CDU) seine Stimme ab. Im Hintergrund Anne Schwarz © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

11 Uhr: In Waltershausen sind die Wählerinnen und Wähler aufgerufen, sich zwischen Sven Wiesenthal und Leon Graupner zu entscheiden. Im Wahllokal im Gänseweg ist noch nicht viel los, als Sven Wiesenthal seine Stimme abgibt. „Das ist ganz schön spannend“, sagt er und ergänzt: „Jetzt heißt es abwarten und nach der Auszählung schauen, wer Michael Brychzy im Rathaus nachfolgt. Auf ihren Wahlplakaten sprechen sich die Freien Demokraten der Stadt dafür aus, den Kandidaten der CDU, Sven Wiesenthal zu wählen.

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Leon Graupner (parteilos) hofft auf den Chefsessel im Rathaus in Waltershausen.
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Leon Graupner (parteilos) hofft auf den Chefsessel im Rathaus in Waltershausen. © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

„Ich werde den Tag gemeinsam mit meiner Familie und meinen Wahlhelfern verbringen“, sagt Leon Graupner der seine Stimme per Briefwahl abgegeben hatte, als er am Morgen durch seine Heimatstadt schlendert. „Am Abend werden wir gemeinsam essengehen und den Wahlausgang verfolgen. Ich hoffe, dass ich am Ende die Nase vorn haben werden.“

Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Amtsinhaber und Landrat Onno Eckert hat in seinem Heimatort Crawinkel bei Sabine Unger-Gehrhardt gewählt. Im Hintergrund Christel Gehrhardt
Am Tag der Europawahl gab es im Landkreis Gotha auch drei Stichwahlen. Amtsinhaber und Landrat Onno Eckert hat in seinem Heimatort Crawinkel bei Sabine Unger-Gehrhardt gewählt. Im Hintergrund Christel Gehrhardt © Funke Medien Thüringen | Uwe-Jens Igel

10.30 Uhr: Entspannt betritt in Crawinkel Amtsinhaber und Landrat Onno Eckert gemeinsam mit Frau und Sohn das Wahllokal und gibt seine Stimme ab. Hinterher sagt er: „In eine Stichwahl zu müssen ist immer Mist, es ist aber auch spannend, jetzt entscheiden die Menschen über meine Arbeit. So eine Wahlsonntag hat aber auch etwas von einer Prüfung, die man bestehen muss.“

10.05 Uhr: Nach anfänglich ungenauen Aussagen, hat sich auch die CDU klar zu den Stichwahlen positioniert. Wie der Generalsekretär des Landesverbandes Christian Herrgott mitteilte, unterstützten die Christdemokraten unter anderem Onno Eckert (SPD) in der Landratswahl. „Dort, wo die CDU nicht in der Stichwahl ist, unterstützen wir die Kandidaten von SPD, FDP oder Freien Wählergemeinschaften“, schrieb Herrgott in einer Pressemitteilung vom Donnerstag.

Neben Eckert sprach sich die CDU auch für die Landratskandidaten Antje Hochwind-Schneider im Kyffhäuserkreis und Sven Gregor im Kreis Hildburghausen aus. In Gotha hatten wirre Wahlempfehlungen kurz vor der Stichwahl zu Verwirrung bis hin zu Empörung geführt.

Unterstützung für OB-Kandidaten in Gotha von BSW und Roland Kaiser

9.30 Uhr: Mike Creutzburg vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wirbt in einem Video für den OB-Kandidaten für Gotha Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU). „Wir müssen den Robert unterstützen“, Creutzburg. „Wir müssen alle, die einen Wechsel möchten, zur Wahlurne gehen.“ In dem Video sprechen Luhn und Creutzburg über den „Generationswechsel“ im Rathaus.

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Dem Kreistagsmitglied des BSW zufolge geht es weniger um das Alter der Kandidaten, sondern um „frischen Wind“. Es gebe eine Art Betriebsblindheit in der Verwaltung ähnlich wie in Unternehmen. „Jeder hat in den letzten Jahren seine Themen vorangetrieben und da ist wirklich viel passiert hier in Gotha“, sagt Luhn. Wenn jetzt jemand auf dem Bestehenden aufbaue und dann mit neuen Themen oder anderen Ideen dazu das weiterentwickele, das könne nur super für eine Stadt werden.

Der Schlagerstar hat sich vor den Stichwahlen im Kreis Gotha mit einer Videobotschaft gemeldet. Im Bild: Roland Kaiser bei einem Konzert in der Messehalle Erfurt am 3. Oktober 2021.
Der Schlagerstar hat sich vor den Stichwahlen im Kreis Gotha mit einer Videobotschaft gemeldet. Im Bild: Roland Kaiser bei einem Konzert in der Messehalle Erfurt am 3. Oktober 2021. © Uwe-Jens Igel | Uwe-Jens Igel

9 Uhr: Roland Kaiser hat sich in einer Videobotschaft für den amtierenden Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) ausgesprochen. Kreuch tritt in der Stichwahl gegen Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU) an. „Roland, der sich bereits deutlich gegen Bewegungen wie Pegida positioniert hat, steht auch für unsere wundervolle Stadt ein. Uns verbindet diese Leidenschaft“, schrieb Kreuch bei Facebook.

Kaiser wirbt in dem Video, Stimmen für den Amtsinhaber und „für ein lebenswertes und friedliches und schönes Gotha“ abzugeben. Dieses Video sei nicht nur eine Unterstützung, sondern ein Aufruf an alle, gemeinsam für ihre Stadt zu stehen und ihre Stimme zur Stichwahl am Sonntag zu nutzen, so Kreuch in dem Facebook-Beitrag.

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8.20 Uhr: In Sozialen Netzwerken sind im Vorfeld der Wahlen immer wieder falsche Behauptungen über vermeintliche Anweisungen an Wahlhelfer geteilt worden. Demnach soll darauf geachtet werden, dass die Kreuze auf den Wahlzetteln die Linie des Kreises neben dem Kandidaten nicht überschreiten. Derartige Stimmen sollen demnach als ungültig gewertet werden.

Diese Aussage ist falsch. Auch wenn die Linie des Kreises überschritten wird, ist die Stimme gültig. Generell gilt: Der Wählerwille muss auf dem Wahlzettel eindeutig erkennbar sein.

9. Juni, 8 Uhr: Die Wahllokale im Kreis Gotha öffnen ihre Türen. Bis 18 Uhr stimmen 110.947 Personen über Landrat, Oberbürgermeister, Bürgermeister und das Europaparlament ab. Bei den Auszählungen werden Wahlzettel für die Europawahl zuerst ausgewertet. Erste Ergebnisse für die Kommunalwahl finden Sie zeitnah hier.

Die Kandidaten für die Stichwahlen im Kreis Gotha

Wahl-O-Mat für die Landratswahl Gotha

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Alles Wichtige zu den Wahlen im Überblick

In der Landratswahl stehen sich Onno Eckert (SPD) und Stephan Steinbrück (AfD) gegenüber. In Waltershausen tritt der langjährige Bürgermeister Michael Brychcy (CDU) nicht erneut an. Als Nachfolger stellen sich Leon Graupner (parteilos) und Sven Wiesenthal zur Wahl. In der Kreisstadt haben es Amtsinhaber Knut Kreuch (SPD) und Robert Luhn (parteilos, mit Unterstützung der CDU) in die Stichwahl geschafft.

In Ingersleben und Engelsbach sind weitere Wahlgänge für die Ortschaftsbürgermeister nötig. Wolfgang Kühnhold (Freie Wähler) sowie David John kamen in Ingersleben nicht auf eine Mehrheit. Beide erklärten, dass sie das Amt nicht antreten wollen. Michael Duft und Detlef Zettl gehen in Engelsbach in die Stichwahl.

Der Landkreis Gotha geht am Sonntag wieder wählen. Im Bild: Constanze Kraußer wartete im ersten Wahlgang am 26. Mai in Tambach-Dietharz im Wahllokal im Bürgerhaus auf die nächste Stimmabgabe.
Der Landkreis Gotha geht am Sonntag wieder wählen. Im Bild: Constanze Kraußer wartete im ersten Wahlgang am 26. Mai in Tambach-Dietharz im Wahllokal im Bürgerhaus auf die nächste Stimmabgabe. © Wieland Fischer / Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

Zur Erinnerung: Im ersten Wahlgang am 26. Mai hatte keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit von mehr als 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten. Amtsinhaber Onno Eckert (SPD) kam dabei auf 43,7 Prozent, Stephan Steinbrück (AfD) als zweitplatzierter auf 31,2 Prozent.

Auch bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Gotha ist eine Stichwahl erforderlich. Auf Platz zwei, und damit als Herausforderer, kam der von der CDU unterstützte aber sonst parteilose Robert Luhn auf 21,0 Prozent. Amtsinhaber Knut Kreuch (SPD) fehlten nur wenige Stimmen für eine erfolgreiche Wiederwahl. Er erreichte vor zwei Wochen 49,5 Prozent. (Anmerkung: Weil Kreuch nicht direkt in Gotha wohnt, darf er an der Oberbürgermeister-Stichwahl nicht teilnehmen. Seine Stimme zur Europawahl und zur Stichwahl zur Landratswahl gab er bereits per Briefwahl ab.)

In Waltershausen hatte am 26. Mai ebenfalls keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit der gültigen Stimmen auf sich vereinen können. Demzufolge ist auch hier eine Stichwahl erforderlich. Zur Wahl stehen der parteilose Leon Graupner (27,0 Prozent) und Sven Wiesenthal von der CDU (23,6 Stimmen).

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Vorab: Landeswahlleiter Dr. Holger Poppenhäger ruft alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe zur Europawahl und den Stichwahlen der Kommunalwahl am Sonntag, dem 9. Juni 2024, auf. „Erstmals dürfen auch Wahlberechtigte ab 16 Jahren ihre Stimme zur Europawahl abgeben. Mit der Stimmabgabe haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, die politische Richtung für diese Legislaturperiode zu beeinflussen, denn auch das Europaparlament trifft Entscheidungen für jeden Thüringer und jede Thüringerin“, erklärt der Landeswahlleiter.

Wie läuft die Stimmabgabe bei den Wahlen zu Landräten, Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Ortsteilbürgermeistern?

Alle Wahlberechtigten haben bei den anstehenden Wahlen eine Stimme, die sie vergeben können. Sofern kein Wahlvorschlag auf dem Wahlzettel steht, kann eine wählbare Person (Mindestalter 18 Jahre) eingetragen werden. Das ist auch der Fall, sollte nur ein Vorschlag auf dem Wahlzettel stehen.

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Wer ist überhaupt wahlberechtigt?

Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten im jeweiligen Wahlgebiet haben, können am Sonntag ihre Stimme abgeben. Zudem darf ihnen das Wahlrecht nicht infolge eines Gerichtsurteils aberkannt worden sein. Insgesamt sind im Landkreis Gotha 110.947 Personen wahlberechtigt.

Was gilt es bei dem Wahlzettel zu beachten?

Im ersten Wahlgang wurden Stimmen abgegeben, die sich bei der Auszählung als ungültig herausgestellt haben. Wichtig ist: Eine Streichung wird nicht als Stimmabgabe gewertet; nur ein Kreuz am Wahlvorschlag zählt als gültig.

So macht man das Kreuz bei der Wahl am Sonntag an der richtigen Stelle.
So macht man das Kreuz bei der Wahl am Sonntag an der richtigen Stelle. © Andreas Wetzel

Bei einer Briefwahl ist außerdem darauf zu achten, dass die eidesstattliche Erklärung korrekt ausgefüllt ist. Neben der Unterschrift müssen auch Ort und Datum eingetragen werden. In Gotha kann man sich bei Unsicherheit in der Stadtbibliothek sowie im Wahlbüro im Rathaus helfen lassen.

Bis wann können Wahlzettel per Post abgegeben werden?

Briefwahlunterlagen müssen am Sonntag, dem 9. Juni, bis spätestens 18 Uhr in den Briefwahlbüros eingegangen sein. Wer seinen Wahlzettel mit der Post verschicken will, sollte ihn spätestens am Donnerstag, dem 6. Juni, einwerfen.

Wann ist am Sonntag mit ersten Ergebnissen zu rechnen?

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale, und dann wird ausgezählt. Generell gilt, dass als Erstes die Stimmen für die Europawahl ausgezählt werden. Es ist nicht absehbar, wann genau mit den ersten Ergebnissen für den Landkreis Gotha zu rechnen ist.

Wo kann ich mich am Wahlabend über die Ergebnisse informieren?

Unsere Redaktion richtet am Sonntag einen Wahl-Ticker auf unserer Internetseite ein. So regelmäßig wie möglich werden wir dort über den Stand der Auszählungen berichten. Die Ergebnisse können zudem auf der Seite des Landeswahlleiters eingesehen werden.

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