Ein erster Abriss ist zwar schon erfolgt. Der offizielle Start der Sanierung des Hauptbahnhofes in Gotha steht allerdings noch aus. Dafür ist die Deutsche Bahn bereits tatkräftig.
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Vor rund zwei Wochen rollten mehrere Lkw nahe des ehemaligen Güterbahnhofes an. Entlang der Bahnstrecke wurden neue Schwellen abgeladen. Die Pressestelle der Deutschen Bahn bestätigt auf Nachfrage, dass im Zuge von Gleis- und Weichenerneuerung auch Schwellen getauscht werden.
Betroffen ist vor allem das Abstellgleis auf der Seite zur Innenstadt. Auf dem Gleis wartet meist ein zusätzlicher Triebwagen für den Regionalexpress nach Glauchau. In Richtung Göttingen wird oft ein Triebwagen abgekoppelt. Derzeit verkehren keine Züge über Gleis 1. Die Arbeiten sind der Bahn zufolge bis 1. April geplant.
Bahn kündigt andere Einschränkungen an
Während die aktuellen Arbeiten keine Einschränkungen für Reisende mit sich bringen, wirft die Deutsche Bahn den Blick schon voraus. Denn die Sanierung des Empfangsgebäudes wird nicht ohne Sperrungen ablaufen können. Laut Bahn kann das Gebäude nicht mehr durch den Haupteingang betreten werden. Der Zugang zum Bahnhhof von rechts, wo derzeit noch Autos parken können, wird zur Baustelleneinrichtung voll gesperrt. Reisende müssen dann links um das Gebäude laufen, um zu den Gleisen zu gelangen.
Die Sanierung des Hauptbahnhofes ist das wohl größte Projekt der kommenden Jahre für die Stadt Gotha. Derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren. Die Baugesellschaft Gotha (BGG) als Bauherr hofft, die Baustelle im Mai einrichten zu können. Im dritten Quartal soll der Baukran aufgestellt werden.
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Für den städtischen Haushalt sind rund 22 Millionen Euro eingeplant. Zuvor waren Schätzungen von rund 15 Millionen Euro ausgegangen. Das Projekt wird mit 10,6 Millionen Euro aus dem Efre-Programm der EU sowie 2,6 Millionen Euro der staatlichen Städtebauförderung unterstützt. Die übrigen neun Millionen Euro stemmen Stadt und BGG je zur Hälfte aus eigenen Mitteln.






