Rollsport Workshop für neuen Skatepark in Ilmenau
Nach der Vorstellung der Umgestaltungsmöglichkeiten für eine Teilfläche auf dem Ilmenauer „Sportplatz des Friedens“ im Kultur- und Sportausschuss nutzten in dieser Woche Besucher eines Rollsport-Workshops vor Ort die Chance, ihre Ideen und Vorschläge in das Projekt einfließen zu lassen.

Täglich
Der Newsletter für den Ilm-Kreis
Alle wichtigen Informationen aus dem Ilm-Kreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
„Wir bieten in Ilmenau bereits viele Möglichkeiten für den Individualsport an. Hier wollen wir den Fokus auf den Rollsport legen, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bevor wir in die Umsetzung gehen, möchten wir mit allen Nutzergruppen noch einmal ins Gespräch kommen“, sagte Lars Strelow, der Leiter des Ilmenauer Sport- und Betriebsamts.
Auch interessant
Das ist auch das Anliegen von David Gottstein, Geschäftsführer des Unternehmens Rollspiel, der das Vorhaben jüngst im Ilmenauer Kultur- und Sportausschuss vorstellte. „Für uns ist es ein wichtiger Schritt, uns zuerst mit denjenigen auszutauschen, für die die Anlage gedacht ist“, erklärte er das Mitmach-Format.
Zur Nutzergruppe des künftigen Areals auf dem „Sportplatz des Friedens“ gehören alle, die in ihrer Freizeit sportlich auf Rädern unterwegs sind: Rollerfahrer, Skater, BMX-Radfahrer und Biker – darunter der Nachwuchs des Ilmenauer Radsportclubs (ILRC). Bislang befindet sich auf einem Teil der angedachten Fläche der alte Skaterpark.
Auch interessant
Der ist inzwischen in die Jahre gekommen und wird demnächst noch einmal einem Sicherheitscheck unterzogen. Durchschnittlich 40 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nutzen das Angebot vor allem an den Wochenenden. Hinzu kommen die Trainingseinheiten des ILRC. Doch an der Anlage besteht mittelfristig Handlungsbedarf. Geplant wird die Erneuerung in Abschnitten.
Vorausgesetzt, der Ilmenauer Stadtrat stimmt dem Vorhaben zu, soll zunächst ein Skatepark aus wartungsarmem Ortbeton mit guten Fahreigenschaften und individueller Streckengestaltung entstehen. In einer weiteren Ausbaustufe ist ein Racetrack vorgesehen – ein Wellen- und Kurvenparcours für Biker, auf dem in dieser Ausführung auch zwei Freizeitsportler gegeneinander antreten können.
Auch interessant
Je nach Bedarf und finanziellen Möglichkeiten kann die Anlage um weitere Elemente erweitert werden. Bei den Teilnehmern kam der Workshop gut an. Auch die ersten Vorschläge zur Detailgestaltung nahmen die Planer entgegen, darunter der Wunsch nach einer neuen Minirampe. „Wir sind begeistert, was hier passieren soll“, lautete die Einschätzung eines Besuchers.
„Mit dem Workshopformat zur Entwicklung des Sportplatzes zeigen wir erneut, wie wichtig es ist, Menschen, die unsere städtischen Angebote nutzen möchten, bereits frühzeitig einzubinden. Das steigert die Identifikation mit der Stadt Ilmenau und ihren Angeboten, ermöglicht uns als Stadtverwaltung aber eben auch, die Interessen der zukünftigen Nutzer frühzeitig zu kennen“, fasst Oberbürgermeister Daniel Schultheiß den Gedanken des Workshops zusammen.
red
Auch interessant
Flaggentag vor dem Rathaus in Ilmenau
Im Rahmen der Initiative Mayors for Peace wird am 8. Juli 2025, 10 bis 11 Uhr, der Flaggentag vor dem Rathaus der Stadt Ilmenau begangen. Vor 80 Jahren erlebten die Menschen in den Städten Hiroshima und Nagasaki das unbeschreibliche Grauen eines Atombombenabwurfes.
Seither warnen die Überlebenden dieser Katastrophe vor den Folgen des Einsatzes von Nuklearwaffen. In Deutschland setzen auch in diesem Jahr am 8. Juli vor den Rathäusern mehr als 600 Städte mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge ein klares Bekenntnis zu nuklearer Abrüstung, gegen Kriege und für ein friedliches Zusammenleben der Menschen weltweit.
Auch interessant
Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI gehen aktuell von rund 12.241 Atomsprengköpfen weltweit aus. Fast alle neun Atommächte modernisieren ihre Arsenale, besonders schnell wächst das chinesische Atomwaffenarsenal. Zudem läuft der New START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, Anfang des kommenden Jahres aus.
Bemühungen, diesen zu verlängern oder zu ersetzen, sind augenscheinlich nicht in Sicht. Es droht ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf. Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen.
Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“
red
Auch interessant
Linksverkehr und Regel-Chaos: Wovor sich deutsche Autofahrer im Ausland fürchten
Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 unter mehr als 2000 Autofahrern in Deutschland zeigt: Viele fühlen sich auf ausländischen Straßen unsicher – vor allem im Vereinigten Königreich und in der Türkei. Grund dafür sind vor allem ungewohnte Verkehrsregeln, Diebstahlangst und das Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer im Ausland.
Laut dem ADAC ist das Auto für viele Deutsche nach wie vor das beliebteste Verkehrsmittel im Urlaub. Sei es für die An- und Abreise oder für die Mobilität vor Ort: Wer mit dem Auto verreist, ist unabhängig und kann die Reisezeiten flexibel gestalten.
Im Ausland stoßen Urlauber jedoch oft auf ungewohnte Regeln und riskante Situationen – anders als auf heimischen Straßen. Die aktuelle Umfrage zeigt, wovor Urlauber sich bei der Fahrt im Ausland am meisten fürchten, und gibt Tipps, worauf man bei der Vorbereitung für eine Reise mit dem Auto achten sollte.
Auch interessant
Rund 40 Prozent der Befragten fühlen sich besonders beim Autofahren im Vereinigten Königreich unwohl. Besonders Frauen (43 Prozent) und Menschen über 40 fühlen sich verunsichert. Grund hierfür könnte der landestypische Linksverkehr sein, der für deutsche Fahrer eine einschneidende Umstellung von der gewohnten Fahrroutine darstellt.
An zweiter Stelle steht die Türkei: Jeder vierte Befragte gab an, sich dort unsicher hinter dem Steuer zu fühlen – insbesondere Männer (29 Prozent) und jüngere Fahrer unter 40 Jahren. Weitaus entspannter zeigen sich die Befragten in Ländern wie Spanien, Kroatien oder Dänemark. Dort berichten nur rund zwei Prozent von einem mulmigen Fahrgefühl.
Auch interessant
Fast jeder zweite Autofahrer (46 Prozent) empfindet vor allem ungewohnte, landestypische Verkehrssituationen im Ausland als verunsichernd. Dazu zählen neben dem Linksverkehr in Großbritannien und Irland auch Mautsysteme oder abweichende Vorfahrtsregeln.
Besonders häufig äußern Frauen entsprechende Bedenken (55 Prozent). Sorgen um das eigene Fahrzeug sind ebenfalls weit verbreitet: Mehr als jeder vierte Deutsche (29 Prozent) fürchtet eine Beschädigung oder sogar einen Diebstahl.
Rund ein Viertel der Befragten sorgt sich über ein möglicherweise aggressives oder unberechenbares Fahrverhalten von Einheimischen. Immerhin jeder zehnte Befragte gibt zudem an, nervös darüber zu sein, ob die eigene Versicherung im Ausland ausreichenden Schutz bietet.
Auch interessant
Diese Tipps helfen bei einem entspannten Urlaub mit dem Auto
Fahrzeugcheck: Fahrer sollten unbedingt den Zustand ihres Autos vor der Abreise kontrollieren, um Pannen oder technische Probleme während der Fahrt zu vermeiden. Hierzu zählen zum Beispiel Reifendruck, Ölstand, Kühl- und Wischwasser sowie Bremsen und Beleuchtung.
Versicherungsunterlagen: Wer sorgenfrei in den Urlaub starten will, sollte vorab die Konditionen seiner Kfz-Versicherung genau prüfen. Wer sich besondere Sorgen um sein Auto macht, kann vor der Abreise zusätzlich eine Versicherung zum Schutz vor Diebstahl abschließen.
Die meistgelesenen Beiträge aus dem Ilm-Kreis
- Steinwurf und Pyrotechnik: Angriff auf Flüchtlingsunterkunft im Ilm-Kreis
- 18-Jähriger überflutet mutwillig Keller eines Wohnhauses in Ilmenau
- Neue Verkehrsführung in Arnstadts Innenstadt
- Dannheim 2045: Klimaneutral und energieautark?
- Stadtrat Plaue: über Waldretterwoche informiert und Vergaben beschlossen
Notfallausstattung: Verbandskasten, Warndreieck und Warnwesten ins Auto legen – nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern ist diese Ausstattung Pflicht.
Routenplanung: Je nach Zielland gibt es unterschiedliche Anforderungen, wie zum Beispiel Maut- und Vignetten-Gebühren, über die Reisende sich unbedingt vorab informieren sollten. Sie sollten sich außerdem frühzeitig über abweichende Verkehrsregeln in der Urlaubsregion schlaumachen. Auch die Vorbereitung von Alternativrouten kann sinnvoll sein, zum Beispiel, um Mautstrecken, Staus oder Baustellen zu umgehen.
Weitere Tipps für den Urlaub mit dem Auto gibt es unter: www.autoscout24.de
red













