Hilfe bei Inkontinenz: Beckenbodenzentrum an den Ilm-Kreis-Kliniken
Millionen Menschen sind in Deutschland von Inkontinenz oder Blasenproblemen betroffen. Die Angaben variieren hierbei zwischen fünf und zehn Millionen. Gleichzeitig ist die Thematik immer noch gesellschaftlich tabuisiert.

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Um den Patienten mit Kontinenzproblemen eine fachübergreifende, umfassende Beratung zu bieten, haben sich Experten der Ilm-Kreis-Kliniken zu einem Beckenbodenzentrum zusammengeschlossen. Kontinenzprobleme können verschiedene Ursachen haben. Bei Frauen kann durch Schwangerschaft und Geburt der Beckenboden an Stabilität verlieren.
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Bei Männern gehen Erkrankungen der Prostata oftmals mit einer Veränderung der Gewebestruktur einher. Doch auch Übergewicht, chronische Belastungen oder Erkrankungen sowie operative Eingriffe können zu Schwierigkeiten mit der Kontinenz führen.
Im Beckenbodenzentrum der Ilm-Kreis-Kliniken arbeiten die Fachbereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie, Frauenheilkunde, Urologie und die Abteilung Physiotherapie eng zusammen. Die Expertise der jeweiligen Bereiche ermöglicht es, die zur Verfügung stehende Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten abzuwägen und so ein optimales Behandlungskonzept für den Patienten zu erstellen. Ziel ist es, eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.
red
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Stadt Ilmenau setzt auf insektenfreundliche Mähtechnik
Die Stadt Ilmenau hat über das Förderprogramm Natürlicher Klimaschutz in Kommunen insektenschonende Mähtechnik erworben. Ab sofort sind zwei Aufsitzmäher vom Typ Amazone Profihopper „InsectGuard“ unterwegs. Über die vor dem Mähwerk angebrachte Technologie wird der Insektenrückgang beim Mähen von Wiesen und Grünstreifen reduziert.
Denn sowohl extensiv gepflegte Wiesen als auch kommunale Grünflächen in Park- und Freizeitanlagen bieten einen Lebensraum für die unterschiedlichsten Insekten, die es zu schützen gilt. Bei „InsectGuard“ handelt es sich um einen Zinkenträger, der dafür sorgt, dass sich das Gras vor dem Mähwerk stark bewegt, wodurch die Insekten wegfliegen und sie vor der Überfahrt des Profihoppers geschützt werden.

Die ausgeklügelte Kinematik und die Zinken bieten einen aktiven Anfahrschutz. Bei einer Kollision mit einem Hindernis verformt der Zinken sich und das Aggregat weicht nach hinten aus. Lebewesen werden gleichzeitig vor Verletzungen geschützt. Beim anschließenden Rückwärtsfahren bringt die Kinematik den Zinkenträger in seine Arbeitsposition zurück. Für den Transport oder beim Mähvorgang ohne Insektenschutz wird der Zinkenträger einfach nach oben geklappt.
In Arbeitsposition lassen sich die Zinken im Anstellwinkel variieren. Die besondere Kinematik erlaubt außerdem das nahe Arbeiten an Büschen und Bäumen. Ein Fahrzeug kostet rund 56.000 Euro. Die Anschaffung der beiden Profihopper wurde zu 80 Prozent gefördert.

Mit dem Einsatz der insektenschonenden Mähtechnik kann die Stadt Ilmenau ihrem Anspruch an die ökologische Bewirtschaftung ihrer Grünflächen noch besser gerecht werden. Erst im vergangenen Jahr wurde ihr erneut das Gütesiegel „Stadtgrün naturnah“ verliehen. Vier Jahre nach der erstmaligen Zertifizierung erfüllte Ilmenau 2024 erneut die Prüfkriterien mit der Stufe Silber.
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Das ist die zweithöchste Auszeichnung für Kommunen, die ein ökologisches Grünflächenmanagement betreiben und sich damit für den Naturschutz auf ihren Siedlungsflächen einsetzen. So prägen in Ilmenau beispielsweise Blühwiesen das Stadtbild, bei denen nicht Gewächse im Vordergrund stehen, die lediglich schön aussehen, sondern solche, die einen reich gedeckten Tisch für Insekten darstellen.
Die Mahd von öffentlichen Grünflächen wird in Ilmenau erst nach der Blütezeit vorgenommen und unter Beachtung von Sichtachsen für den Verkehr auch stellenweise nur in Randbereichen. Über das Anlegen von Blühwiesen und die insektenschonende Pflege von Grünflächen informieren sich Mitarbeiter des Bauhofs regelmäßig bei Seminaren.
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Artenreiche städtische Grünräume, geprägt von Blühwiesen und nachhaltigen Staudenbeeten, durchzogen von Hecken und beschattet von gesunden Bäumen: Das sind die Ziele eines naturnahen Grünflächenmanagements. Im Label wird geprüft, inwieweit Kommunen ihr Potenzial nutzen, um dies zu erreichen.
Dazu gehören ein nachhaltiges Pflegemanagement, eine naturorientierte Bauleitplanung, Kooperationen mit Vereinen und anderen Interessierten, und immer wieder neue Projekte, die der biologischen Vielfalt in der Kommune dienen. Der Einsatz der insektenfreundlichen Mähtechnik in Ilmenau ist dabei ein weiterer wichtiger Baustein.
red
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Freie Plätze in Sommerfreizeiten des Ilm-Kreises
Das Jugendamt des Ilm-Kreises bietet in diesem Jahr wieder Ferienfreizeiten für die Sommerferien an. Für einige Freizeiten gibt es noch freie Plätze. Eine Anmeldung ist per Post an das Landratsamt des Ilm-Kreises, Jugendamt, SG Jugendarbeit, Erfurter Straße 26, 99310 Arnstadt, oder per E-Mail über jugendamt@ilm-kreis.de möglich. Auskünfte erteilen die Mitarbeiter des Jugendamtes über Telefon: 03628/738 651.
Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam!“ lädt das Freizeitheim Dörnfeld an der Ilm in den Sommerferien 2025 zu zwei abwechslungsreichen Ferienfreizeiten für Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren ein. Der erste Termin findet vom 6. bis 12. Juli 2025 statt, der zweite unter dem Thema „Natur pur!“ vom 20. bis 26. Juli 2025.
Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 210 Euro zuzüglich 15 Euro für Ausflugs- und Bastelmaterialien. Im Preis enthalten sind sechs Übernachtungen im Mehrbettzimmer, eine komplette Verpflegung, ein vielfältiges Programm mit Aktivitäten und Ausflügen sowie eine durchgehende Betreuung durch ausgebildete Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie.
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Vom 24. Juli bis zum 2. August 2025 findet eine spannende Sommerfreizeit für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren am Lensterstrand bei Grömitz an der Ostsee statt. Die Teilnahme kostet 395 Euro zuzüglich 40 Euro für Ausflugs- und Bastelgeld.
Im Preis enthalten sind der Transfer im Reisebus ab Arnstadt und Ilmenau, neun Übernachtungen im Mehrbettzimmer, eine vollständige Verpflegung, abwechslungsreiche Aktivitäten vor Ort sowie spannende Ausflüge. Die Betreuung erfolgt durch ein erfahrenes Team ausgebildeter Jugendleiterinnen und Jugendleiter.
red
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Ferienfahrt für Arnstadter Schüler
In den Sommerferien gibt es für Schülerinnen und Schüler aus Arnstadt die Möglichkeit, mit dem Schüleraustauschdienst für 2 Wochen nach England zu fahren. „Lernen und Spaß“ ist das Motto der Fahrt, die vom 20. Juli bis 2. August stattfindet und für die jetzt die letzten Plätze vergeben werden.
Untergebracht werden die Jungen und Mädchen in speziell ausgesuchten englischen Gastfamilien in der am Meer gelegenen Kleinstadt Westgate-on-Sea, die bekannt ist durch ihre Kreidefelsen-Formation „St.Mildreds Bay“.
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Täglich werden die Schüler in einem speziellen Sprachkurs von qualifizierten englischen Sprachlehrern unterrichtet. Nach der Mittagspause findet eine vielseitige Freizeitgestaltung mit Strand, Sport und Ausflügen statt. Und einen Tag verbringt die Gruppe in London und lernt bei einer Stadtrundfahrt die Schönheiten der Hauptstadt kennen.
Die Auswahl der Teilnehmer beginnt jetzt; es ist ein Mindestalter von 11 Jahren vorgesehen, das Höchstalter ist 17 Jahre. Ein Info-Heft gibt es kostenlos. einfach eine E-Mail an: schueler@austauschdienst.de schreiben und Namen und Anschrift angeben.
red











