Arnstadts Altbürgermeister spricht sich für den Erhalt der Marktplatzlinden aus
Arnstadts früherer Bürgermeister Bernd Markert äußert sich zum Streit über die Marktplatzlinden: Ich habe großen Respekt vor der Arbeit und der Leistung unseres Bürgermeisters, Frank Spilling, seiner Stadträte und seiner Verwaltung für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger, die gedeihliche Entwicklung unserer Stadt und des gesellschaftlichen Lebens bei gleichzeitiger Bewahrung und Würdigung seiner 1322-jährigen Geschichte – eine große Verantwortung.

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Umso enttäuschter bin ich über die ohne Wenn und Aber, ohne ein Alternativangebot getroffene Entscheidung über die Neugestaltung unseres schönen, alten Marktplatzes inklusive der Fällung seiner alten Linden, trotz vieler Diskussionen, gegenteiliger Bürgermeinungen und vielfältiger sachlicher Argumentationen.
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Ich hätte erwartet, da ich zu den Fragen der Notwendigkeit der Erneuerung der städtischen Infrastruktur keine fachliche Aussage treffen kann, obwohl ich glaube, dass Platz genug wäre, ohne das Wurzelwerk aller Bäume zu beeinträchtigen, wenigstens die Möglichkeit des Erhalts der Bäume, die laut Gutachter eine Lebenserwartung von noch etwa 20 Jahren hätten, ergebnisoffen in Betracht gezogen worden wäre.
Dann wäre es, trotz oder mit der demokratischen Entscheidung des Stadtrates, eine Geste des Verständnisses, ein Kompromiss gegenüber aller sachlichen Notwendigkeit, unseren Bürgern und Bürgerinnen gegenüber, die unsere schöne, alte Stadt und ihren Marktplatz lieben (und die dann auch Verständnis dafür hätten, wenn in 20 Jahren auf den Marktplatz noch einmal gebuddelt würde). Abgesehen davon, dass ich höchstwahrscheinlich keine 20 Jahre mehr lebe, wäre ich auch nicht dafür, dass man mich heute schon entsorgt.
Kinderhochzeit in der Tagesstätte Stephanie

Angela Schuchardt-Stubenrauch aus Ilmenau schreibt: In der Kindertagesstätte „Stephanie“ wurde auf Wunsch der Kinder eine ganz besondere Kinderhochzeit gefeiert – mit allem, was dazugehört: Standesbeamter, Tanz, Ringe, Herz und natürlich einer eigenen Eheurkunde. Die Kinder waren von Anfang an aktiv beteiligt – bei der Vorbereitung, der Rollenverteilung und der Dekoration. Alle Kinder wurden als Hochzeitsgäste eingeladen und feierten gemeinsam das bunte Fest.
Die Kinderhochzeit bot nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch wertvolle Erfahrungen: Rollenspiel, Kooperation und das Mitgestalten eines großen Ereignisses stärkten soziale Kompetenzen und die Kreativität der Kinder. So wurde aus einer Idee ein unvergesslicher Tag voller Lachen, Freude und Gemeinschaft.
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Ilmenauer Grundschüler haben Freude am Lesen
Peter Kürschner aus Ilmenau schreibt: Am 23. April, dem Welttag des Buches, stand an der Grundschule „Am Stollen“ alles im Zeichen von Geschichten, Fantasie und Lesebegeisterung. Die als Leseschule ausgezeichnete Einrichtung nutzte den besonderen Anlass, um ihren Schülerinnen und Schülern die Freude am Lesen auf vielfältige Weise näherzubringen.
In zahlreichen klasseninternen Projekten drehte sich der Schulalltag rund um Bücher. Ob gemeinsames Vorlesen, kreatives Schreiben oder das Gestalten eigener kleiner Geschichtenhefte – überall wurde gelesen, erzählt und gestaltet.
Ein besonderes Highlight erlebten die Klassen 1a und 1b: Sie besuchten die Stadtbibliothek Ilmenau, wo sie zunächst einer spannenden Lesung im Rahmen eines Erzähltheaters lauschten. Mit großen Augen verfolgten die Kinder die lebendig vorgetragene Geschichte einer „Lesemaus“ und tauchten tief in die Welt der Fantasie ein. Im Anschluss hatten sie die Gelegenheit, selbst auf Entdeckungstour zu gehen und durch die vielfältige Auswahl an Kinderbüchern zu stöbern.
„Es ist uns wichtig, die Begeisterung für Bücher früh zu fördern“, betonten die beiden Klassenlehrerinnen Frau Strobel und Frau Hauck. „Der Welttag des Buches bietet dafür eine wunderbare Gelegenheit.“
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Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und inspirierend Lesen sein kann – und dass Bücher auch im digitalen Zeitalter nichts von ihrer Magie verloren haben.











