Eingeschränkte Stromversorgung in der Mensa Ehrenberg dauert an

Die eingeschränkte Stromversorgung in der Mensa Ehrenberg in Ilmenau dauert weiterhin an. Nach Angaben des Thüringer Landesamts für Bau und Verkehr (TLBV) soll die Stromversorgung jedoch im August wieder vollständig hergestellt werden.

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Für die abschließenden Arbeiten wird es einen Tag lang keinen Strom im gesamten Gebäude geben. Betroffen sind die Mensa und Cafeteria, das Servicebüro der Studienfinanzierung, das Informationszentrum sowie die Allgemeine Sozialberatung des Studierendenwerks Thüringen. Der genaue Termin wird nach Bekanntgabe durch das TLBV mitgeteilt.

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Durch die Störung verzögerte sich auch die vom TLBV beauftragte Fußbodensanierung. Die Arbeiten in den Speisesälen 1 und 2 dauern an, eine Wiedereröffnung ist für das Wintersemester 2026/2027 geplant.

Zudem werden die Sanitäranlagen im Erdgeschoss erneuert. Während der mehrmonatigen Bauzeit stehen im Gebäude keine Toiletten zur Verfügung; stattdessen kann ein Toilettenwagen gegenüber der Mensa an der Ehrenbergstraße genutzt werden.

Die Störungen im Hochschulnetz bestehen seit dem 9. April. Ursache sind defekte unterirdische Stromkabel. Die Versorgung über die Technische Universität Ilmenau ist zwar gesichert, steht jedoch nur mit eingeschränkter Leistung zur Verfügung. red

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Erhöhte Unfallgefahr: Landmaschinen fordern mehr Aufmerksamkeit

Mit den sommerlichen Temperaturen hat die Erntezeit vielerorts früher begonnen. Entsprechend sind bereits zahlreiche landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Der ADAC Hessen-Thüringen ruft deshalb zu besonderer Vorsicht auf.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge sind oft deutlich länger und breiter als gewöhnliche Fahrzeuge und nehmen auf schmalen Landstraßen viel Platz ein. Zudem ist die Sicht der Fahrer häufig eingeschränkt. „Überholt werden sollte nur auf gut einsehbaren und ausreichend breiten Strecken“, sagt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Da Traktoren und Erntemaschinen häufig unvermittelt auf Feldwege abbiegen, empfiehlt der ADAC, ausreichend Abstand zu halten.

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Zusätzliche Gefahren entstehen durch verschmutzte Fahrbahnen. Erdklumpen, Erntereste oder Saatgut können die Bodenhaftung erheblich verschlechtern. Bei Regen bildet sich aus Erde und Lehm schnell ein rutschiger Schmierfilm – das sogenannte „Bauernglatteis“. Vor allem Motorradfahrer sind dadurch gefährdet. Der ADAC empfiehlt daher, auf Landstraßen und entlang von Feldern während der Erntezeit besonders umsichtig zu fahren. red

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Abschuss von Kormoranen können rechtliche Konsequenzen haben

Nach Auffassung des NABU Thüringen und des Vereins Thüringer Ornithologen (VTO) ist der Abschuss von Kormoranen an nicht erwerbswirtschaftlich genutzten Standgewässern rechtswidrig. Eine den Verbänden vorliegende juristische Bewertung kommt zu dem Schluss, dass die im März 2026 novellierte Thüringer Kormoranverordnung den Abschuss an Gewässern der Hobbyfischerei nicht erlaubt.

Dort entstünden weder erhebliche fischereiwirtschaftliche Schäden noch würden überwiegend natürlich vorkommende Fischbestände geschützt, da viele Fische künstlich eingesetzt werden. NABU und VTO warnen deshalb vor möglichen rechtlichen Konsequenzen für Jagdausübende und fordern die Abschaffung der Kormoranverordnung.

Statt Kormorane zu töten, müsse die Landesregierung den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Aktionsplan zur Belebung von Bach- und Flussauen umsetzen. Naturnahe Gewässer seien der wirksamste Schutz für heimische Fischarten und die natürliche Artenvielfalt. red