Es war ein Gemeinschaftswerk. Am Frauenberg in Nordhausen galt es, Teile der Anlage zur Trinkwasser- und Abwasserentsorgung zu erneuern oder zu reparieren. Der Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb (SEB) und der Wasserverband haben dieses Vorhaben in Auftrag gegeben.

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Hydro-Ingenieure aus Sundhausen sowie die Fachleute vom Büro für Infrastruktur in Sondershausen übernahmen die Planung und Bauüberwachung. Die Männer von der Firma Mütze & Rätzel aus Wohlmirstedt haben die Bauarbeiten geleistet.
Notwendige Arbeiten im geplanten Zeitrahmen
„Die Arbeiten an den Anlagen waren erforderlich, um deren Funktionsfähigkeit auch in Zukunft gewährleisten zu können“, erklärt Toralf Kanowski, Werkleiter des Nordhäuser Stadtentwässerungsbetriebes. „Die beauftragten Leistungen konnten innerhalb des vorgesehenen Zeitraumes umgesetzt werden“, blickt er zufrieden zurück.
Die Stadt Nordhausen, die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und die Südharzer Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) haben diese Bauarbeiten gleich zum Anlass genommen, auch ihre eigenen Anlagen sowie die Oberfläche zu erneuern. „Auch wenn die Ausführung der zusätzlichen Bauarbeiten nicht mehr im Rahmen des ursprünglich für die Maßnahme avisierten Zeitfensters möglich war, haben die beteiligten Akteure dafür gesorgt, dass auch die zusätzlichen Arbeiten zügig und wirtschaftlich umgesetzt werden konnten“, berichtet Kanowski weiter. Dankbar sind SEB und Wasserverband den Anwohnern für ihr Verständnis.
Bauarbeiter mussten bis vier Meter in die Tiefe gehen
Von Anfang März dieses Jahres bis Mitte September sind 125 Meter vom Schmutzwassersammler erneuert worden. Die Bauarbeiter gingen dabei bis vier Meter in die Tiefe. Ähnlich tief – bis 3,50 Meter – mussten sie, um 125 Meter vom Niederschlagwassersammler auszuwechseln. Zudem tauschten sie die Trinkwasserleitung auf einer Gesamtlänge von 210 Metern aus und installierten eine vorübergehende 180 Meter lange Trinkwasser-Notleitung.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 576.000 Euro. Davon übernimmt der SEB 458.000 Euro und der Wasserverband 118.000 Euro.
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red




