Die Stadt Nordhausen darf nicht ihren Status als Standort einer Landespolizei-Inspektion (LPI) verlieren. Das fordern die Nordhäuser AfD-Landtagsabgeordneten Kerstin Düben-Schaumann und Jörg Prophet. Sorgen bereitet den beiden eine Ankündigung des Innenministers Georg Maier (SPD), die Zahl der Landespolizei-Inspektionen in Thüringen von sieben auf vier reduzieren zu wollen.

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„Nordhausen ist das Kraftzentrum im Thüringer Norden – und genau hier muss eine Landespolizei-Inspektion bleiben“, meint Prophet. Der Standort habe sich bewährt. Die weit abgelegene Lage im Norden Thüringens mache eine starke Polizeipräsenz unerlässlich.

„Es wäre ein fatales Signal an die Bürger, wenn ihre Sicherheit zur Verhandlungsmasse wird“, befürchtet Düben-Schaumann. „Der Thüringer Norden darf nicht abgehängt werden.“

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Die beiden AfD-Landtagsabgeordneten kündigen an, sich mit aller Kraft in den zuständigen Landtagsausschüssen und im Innenministerium für den Erhalt der LPI Nordhausen einzusetzen. Aber sie wissen: Das allein reicht nicht. „Jetzt müssen Stadt und Landkreis geschlossen auftreten.“

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Düben-Schaumann und Prophet sehen auch Landrat Matthias Jendricke (SPD) und Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos) in der Verantwortung. Diese müssten mit einer gemeinsamen, entschlossenen Strategie auftreten. Das heiße konkret: Intensive Überzeugungsarbeit in Erfurt – von Ministerbüros bis in die Fachabteilungen des Innenministeriums.

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Darüber hinaus sei ein starkes Signal aus dem Nordhäuser Stadtrat und Kreistag erforderlich, meint Frank Kramer, Fraktionschef der AfD im Stadtrat. „Jetzt ist nicht die Zeit für politische Zurückhaltung“, betont er, „Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt. Über die Parteigrenzen hinweg.“ red