Mit der Enthüllung der Klimaquartier-Plakette wurde der Abschluss des Stadtumbauprojekts „Stadtloop“ in Nordhausen gefeiert. Der Umbau in Nord zu einem urbaneren Stadtteilzentrum mit weitestgehend barrierefreien Wegen ist erfolgreich beendet worden. Attraktive öffentliche Flächen laden jetzt die Menschen zum Aufenthalt ein.

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Im Projekt wurden Investitionen im Umfang von rund vier Millionen Euro in die generationenübergreifende Spiel- und Freizeitanlage „Nordpark“, in den Parkplatz Schöne Aussicht, in den Stadtloop sowie in die Ossietzky-Straße getätigt.

„Ich freue mich, dass die freiraumplanerische und verkehrliche Neugestaltung des Quartiers Nordhausen-Nord nun abgeschlossen ist“, betont Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos). „Für den Stadtteil haben sich die Arbeiten und das Aushalten von Lärm, Staub und Sperrungen wirklich gelohnt. Ich bin darüber hinaus stolz, dass sich weitere private Eigentümer in das Projekt eingehakt haben. Sichtbare Beispiele sind die neue Orientierung des Aldi-Discounters zum Stadtteilzentrum hin und die laufenden Sanierungsarbeiten im DRK-Seniorenheim. Dies verdeutlicht die hohe Akzeptanz des Rahmenplans.“

Nordhausen Nord
Oberbürgermeister Kai Buchmann (rechts) enthüllt die Klimaquartier-Plakette in Nordhausen-Nord.© Susanne Schedwill

Der Stadtteil Nordhausen-Nord ist in den 1970er- und 80er-Jahren in industrieller
Plattenbauweise errichtet worden. Bei einem Großteil des Wohnungsbestandes handelt es sich um die Wohnbauserie 70 (WBS 70). Entsprechend der industriellen Bauweise sind die Frei- und Straßenräume sehr großzügig. Durch die räumliche Weite war das Stadtteilzentrum bisher als solches mit seinen Handels- und Dienstleistungseinrichtungen schlecht wahrnehmbar und erlebbar. Die Wegebeziehungen stammten aus den Jahren der Bauzeit und bedurften in der
Wegeführung und im Oberflächenbelag einer Erneuerung.

Die Planer wollten die Aufenthaltsqualität, die Funktionalität und das Wohnklima verbessern. Die Gesamtmaßnahme erfolgte nach den Grundsätzen einer klimagerechten und ressourcenbewussten Gestaltung der Freiräume. Es wurden vorzugsweise Produkte aus klimaneutraler Herstellung eingesetzt.

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Insgesamt ist eine Fläche von 15.000 Quadratmetern bearbeitet worden. Dazu zählen der barrierefreie Rundweg, die Pflanz- und Wiesenflächen, die Blühwiesen und der Spielplatz. 80 Bäume sind neu gepflanzt worden – außerdem mehrere Hundert Sträucher, Hecken und Stauden. red