Die Zukunft des Badehauses in Nordhausen liegt den Sozialdemokraten am Herzen. Deshalb sprechen sie sich für familienfreundlichere Öffnungszeiten aus.

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Nach intensiven Rücksprachen und der Bewertung längerfristiger Entwicklungen will die SPD-Fraktion kurzfristig eine Beschlussvorlage in den Stadtrat einbringen, kündigt Fraktionschef Georg Müller an. Ziel ist es, die Öffnungszeiten des Badehauses an den Wochenenden und Feiertagen von derzeit 11 bis 20 Uhr auf künftig 10 bis 20 Uhr zu erweitern.

Dass Familien mit Kindern erst ab 11 Uhr ins Bad können, ist weder familienfreundlich noch zeitgemäß.

Patrick Börsch, Mitglied des Stadtrates in Nordhausen

„Wir sehen die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen des Badehauses, die der Chef zuletzt dargestellt hat“, betont Patrick Börsch, Mitglied der SPD-Fraktion und hauptberuflich Geschäftsführer des Kreissportbundes in Nordhausen. „Diese dürfen aber nicht einseitig auf den Schultern der Bürger lasten. Gerade die Wochenenden sind Glanzzeiten für Hallenbäder wie unser schönes Nordhäuser Badehaus. Dass Familien mit Kindern erst ab 11 Uhr ins Bad können, ist weder familienfreundlich noch zeitgemäß.“

Die SPD-Fraktion verweist darauf, dass das Badehaus im Sommer wegen des schlechten Wetters, durch die Ferien-Schließung der Schwimmhalle in Sollstedt und durch Sonderkonditionen erfreulich hohe Besucherzahlen verzeichnen konnte. Dies zeige, dass eine verbesserte Ausrichtung an den Bedürfnissen der Bürger wirtschaftlich sinnvoll und erfolgreich sein kann.

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„Wir wünschen uns eine familienfreundliche Lösung, die nicht an der Realität von Eltern und Kindern vorbeigeht“, sagt Börsch. „Ein früherer Start ab 10 Uhr am Wochenende ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, der vor allem Familien mit kleineren Kindern entgegenkommt.“

Die dadurch entstehenden Mehrkosten für das Badehaus sollen durch die Ausgleichszahlung des Landes abgedeckt werden. Darüber hinaus fordert die SPD-Fraktion eine repräsentative Umfrage unter den Nutzern des Badehauses. Ziel ist es, nicht nur auf subjektive Eindrücke angewiesen zu sein, sondern anhand von Zahlen und Fakten die Zufriedenheit und Wünsche der Besucher belegbar zu machen.

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Die SPD-Fraktion will den Antrag in der kommenden Stadtratssitzung einbringen und hofft auf eine breite Zustimmung für mehr Bürgerfreundlichkeit im Badehaus. red