Neun junge Menschen wollen Pflegefachkräfte werden
Neun Auszubildende zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann haben ihre berufliche Laufbahn beim Seniorenwerk in Nordhausen begonnen. Sie werden im Asternhof in Ellrich, im Sonnenhof in Ilfeld, im ambulanten Bereich sowie beim Intensiv Betreuten Wohnen in Nordhausen praktisch ausgebildet.

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Die generalistische Pflegeausbildung dauert insgesamt drei Jahre und verbindet Theorie und Praxis. Während die praktische Ausbildung in den Einrichtungen des Seniorenwerks erfolgt, besuchen die Azubis für den theoretischen Unterricht die Berufsfachschulen IWK Nordhausen und Pro-Vita-Akademie.
Yvonne Königsmann, Hauptpraxisanleiterin im Seniorenwerk, betont: „Wir sind nicht nur Wissensvermittler, sondern Vorbilder. Wir möchten unsere Azubis motivieren, ihnen Sicherheit geben und zeigen, dass Pflege ein Beruf mit Sinn, Perspektive und Herz ist.“ red
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Nordhäuser Verein erhält den diesjährigen Harzer Kulturpreis
Der Verein für lebendiges Mittelalter aus Nordhausen hat den diesjährigen Harzer Kulturpreis gewonnen. Der Harzverband würdigt mit dieser Auszeichnung vor allem den Einsatz des Vereins für die im 12. Jahrhundert erbaute Ebersburg bei Herrmannsacker. Seit 21 Jahren saniert und pflegt der Verein die Anlage, gewährleistet deren Zugänglichkeit und bietet Führungen und Veranstaltungen. Darüber hinaus sichert er die Erlebbarkeit der vor sechs Jahren in der Nordhäuser Altstadt entdeckten und sanierten Holzbohlenstube, indem er mehrmals im Jahr in die gemütliche Stube einlädt und deren Geschichte weiterträgt. red
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Schüler aus Niedersachswerfen pflanzen Bäume im Südharz
Die beiden neunten Klassen der Regelschule Niedersachswerfen tauschten ihre Hefte gegen Handschuhe. Unter Anleitung erfahrener Forst-Experten beteiligten sich die Jugendlichen an einer großen Pflanzaktion zwischen Sophienhof und Rothesütte.
Das Gras stand vielerorts bis zur Hüfte. Doch die Teams ließen sich davon nicht bremsen. In kleinen Gruppen setzten die Schüler Lärchen- und Douglasien-Setzlinge auf Flächen, auf denen zuvor geschädigte Bäume entnommen worden waren. Damit die Pflanzstellen später gut auffindbar sind, wurden die jungen Bäume sorgfältig markiert.
Schnell merkten alle: Aufforsten ist echte Handarbeit. Trotzdem blieb die Stimmung bestens – auch, weil klar war, wofür sich der Einsatz lohnt. In einem Jahr wollen die Klassen „ihre“ Bäume wieder besuchen und schauen, wie sie gewachsen sind. red
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Gemeinsamer Antrag der Grünen und Linken in Nordhausen
Vor dem Hintergrund gestiegener Kindergarten-Beiträge und unzureichender Erstattungsmöglichkeit bei niedrigen Familieneinkommen haben sich die Grünen und die Linken in Nordhausen dafür ausgesprochen, dass die Eltern auch im Jahr 2026 finanziell entlastet und das technische Personal für die Zubereitung der Kita-Verpflegung mit einer Service-Pauschale von 1 Euro pro Mahlzeit und Kind bezuschusst werden. Einen dementsprechenden Antrag haben die beiden Parteien in den Stadtrat eingebracht.
Eine hochwertige Verpflegung könne nur mit qualifiziertem technischen Personal sichergestellt werden, meinen die Grünen und Linken. „Die Träger erhalten somit für das kommende Jahr Handlungssicherheit, um eine qualitativ hochwertige Verpflegung sicherzustellen.“ Der Antrag durchläuft jetzt zur Vorberatung die zuständigen Ausschüsse des Stadtrates. red
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500 Menschen haben für mehr Sauberkeit im Landkreis gesorgt
Anlässlich des World-Clean-Up-Days gab es wieder zahlreiche Aktionen für mehr Sauberkeit im Landkreis Nordhausen. Das Team der Abfallwirtschaft hat auch in diesem Jahr zu einer Aktionswoche eingeladen. Schulen, Vereine, Organisationen und viele engagierte Einwohner haben sich daran beteiligt. Das Landratsamt freut sich über insgesamt 25 Aktionen von Kindergärten, Schulen und sonstigen Einrichtungen mit mehr als 500 Teilnehmern, die die Kreisverwaltung mit Sammelutensilien wie Greifer, Handschuhen und Säcken ausgestattet hat. Die Abfallwirtschaft hat sich anschließend auch um die Entsorgung des Mülls gekümmert. „Jede einzelne Sammelaktion hat zum Schutz unserer Umwelt und zur Sauberkeit des Landkreises beigetragen“, meint die Landratsamtssprecherin Jessica Piper. red
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Gegen das Vergessen: Eine Wandertour in Ellrich
Die KZ-Gedenkstätte Ellrich-Juliushütte liegt zum Teil auf den Flächen der Stiftung Naturschutz Thüringen. Mit diesem Eigentum ist eine besondere Verantwortung verbunden. Mareike Schult, Gebietsbetreuerin am Grünen Band, führt die Teilnehmer einer Wanderung über die Gedenkstätte. Die Tour ist am Sonnabend, 27. September, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Pontelstraße in Ellrich.
Das 1944 auf dem Gelände einer stillgelegten Gipsfabrik errichtete KZ gilt in Frankreich und Belgien als eines der grausamsten Lager des Deutschen Reichs. In Deutschland jedoch geriet das KZ nach Kriegsende durch seine abgeschiedene Lage an der deutsch-deutschen Grenze in Vergessenheit. Die wenigen Gebäudereste lassen kaum das Ausmaß des Lagers erahnen, in dem etwa 4000 Häftlinge zu Tode kamen. Noch bestehende Mauern und Ergebnisse archäologischer Grabungen zeugen von der grausamen Vergangenheit dieses Ortes.
Die Tour-Teilnehmer erfahren mehr über das fast vergessene Lager und wie würdevolles Gedenken im heutigen Naturschutzgebiet durch den Einsatz engagierter Menschen vor Ort wieder möglich wird. red
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Bauarbeiten behindern den Busverkehr in Elende
Aufgrund von andauernden Bauarbeiten in Elende kommt es ab Montag, 29. September, bis auf Widerruf zu Behinderungen im Busverkehr, kündigen die Nordhäuser Verkehrsbetriebe an. Ab dem 29. September kann die Ersatzhaltestelle an der Rosenkirche nicht mehr bedient werden, informiert Verkehrsmeister Marco Weißkopf. Für die Regionalbuslinien 28, 281, 282, 29 und den freigestellten Schülervertragsverkehr wird eine neue Ersatzhaltestelle an der Schule eingerichtet. red









