Kinder erforschen mit Keschern und Lupenbechern die Zorge

An der Evangelischen Grundschule in Nordhausen hat sich zwei Tage lang alles um das Thema „Wasser – Quelle des Lebens“ gedreht. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts erkundeten die Schüler das Element aus unterschiedlichen Perspektiven in altersgemischten Gruppen und besonders praxisnah.

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Neben Experimenten, einem Besuch im Nordhäuser Klärwerk und künstlerischen Angeboten der Jugendkunstschule stand auch ein Projekt des Naturparks Südharz auf dem Programm. Mitarbeiterin Anja Apel war für beide Tage zu Gast an der Evangelischen Grundschule.

Unter dem Titel „Wer ist Kathi?“ leitete sie die Kinder an, die Tierwelt in der Zorge zu erforschen. Mit Keschern, Lupenbechern und Bestimmungstafeln ausgestattet, sammelten die Schüler Lebewesen im flachen Wasser. Von den gefundenen Tieren wurde die Wasserqualität der Zorge abgeleitet. Das Ergebnis fiel positiv aus. „Kein Trinkwasser, aber durchaus in gutem Zustand“, wie Apel zusammenfasste.

Und Kathi wurde von den Kindern dabei auch gefunden. Sie ist eine Köcherfliegenlarve und ein hervorragender Lerngegenstand für das Leben im Wasser und den Entwicklungszyklus von Insekten. Anja Apel erklärte das Leben von Kathi unterhaltsam und einprägsam. red

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Vortrag über die Geschichte der Hasenburg im Eichsfeld

Der Geschichts-und Altertumsverein lädt zum Vortrag „Die Hasenburg im Eichsfeld – archäologische Untersuchungen seit 1972“ am Dienstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im Tabakspeicher-Museum in Nordhausen ein. Die Hasenburg wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts und besonders intensiv in den 1960er- bis 1980er-Jahren durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar archäologisch untersucht.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die durchgeführten Ausgrabungen und die Geschichte der archäologischen Forschung an der Höhensiedlung. Die Vorstellung von Befunden und Funden ordnet die Hasenburg in ihrem Umfeld ein und arbeitet die besondere Bedeutung des Berges für die Region seit der ausgehenden Jungsteinzeit bis in das hohe Mittelalter heraus. Es referiert Daniel Scherf vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie aus Weimar. red

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Kunst und Kaffee im Nordhäuser Meyenburg-Museum

Das Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen lädt am Mittwoch, 15. Oktober, um 15 Uhr zu der Veranstaltung „Kunst & Kaffee“ ein. Die Besucher erwartet eine kurzweilige Führung durch die aktuelle Ausstellung „Kunst sieht Rot“, in der die Wirkung der Farbe Rot sowie die thematische und symbolische Bedeutung der Farbe in den ausgestellten Kunstwerken im Vordergrund steht.

Gemeinsam werden Werke von namenhaften Künstlern wie Joan Miró, Pablo Picasso und Salvador Dalí genauer unter die Lupe genommen. Im Anschluss an den Rundgang sind alle Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit zu Gesprächen und einem anregenden Austausch über Kunst. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 03631 / 881091 wird gebeten. Im Eintritt von 6,50 Euro sind Kaffee und Kuchen enthalten. red

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Lesekreis in Nordhausen mit Gute-Laune-Geschichten

Der Lesekreis um die frühere Deutsch-Lehrerin Carla Buhl trifft sich am Donnerstag, 16. Oktober, um 14 Uhr in der Stadtbibliothek am Nikolaiplatz in Nordhausen. „In der dunkler werdenden Jahreszeit lesen wir Gute-Laune-Geschichten, herausgegeben von Karoline Adler, gegen Dunkelheit, Trübsinn und schlechtes Wetter“, kündigt Carla Buhl an. Auch neue Teilnehmer sind stets herzlich willkommen. red

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Finnische Mundharmonika-Kunst im Kloster Walkenried

Zu einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art laden die Walkenrieder Kreuzgangkonzerte am Sonnabend, 18. Oktober, um 19.30 Uhr ein. Das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng nimmt das Publikum mit auf eine faszinierende Klangreise voller Vielfalt und Leidenschaft. Mit ihrem Programm verbinden die vier Musiker virtuose Balkan-Rhythmen, leidenschaftlichen Tango, die Weltmusik des Nordens sowie wilde und freie Improvisationen zu einer mitreißenden Melange aus lebendiger Spielfreude und technischer Brillanz.

Die vier Musiker stammen von der renommierten Sibelius-Akademie, doch sie verkörpern das genaue Gegenteil von akademischer Strenge. Die Musik von Sväng ist durchdrungen von einer tiefen Liebe zu Mollklängen, einer melancholischen Grundstimmung voller Schwermut, aber auch von einer unbändigen Lebensfreude. Eintrittskarten und weitere Informationen unter www.walkenrieder-kreuzgangkonzerte.de. red

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Konzert in Bleicherode verspricht magisches Erlebnis

Auch in diesem Herbst machen die jüdisch-israelischen Kulturtage wieder in Bleicherode Station. Das Konzert „The Persian Groove“ verspricht eine musikalische Reise, die traditionelle jüdische Klänge aus Zentralasien und Osteuropa mit Groove und Blues verbindet. Hadar Maoz und Johannes Gräßer schaffen mit ihren Instrumenten ein einzigartiges Konzerterlebnis, bei dem Altes auf aufregende Weise auf Zeitgenössisches trifft.

Wie keine Zweite zeigt Hadar Maoz, wie lebendig Tradition sein kann. In diesem Duo-Konzert tritt sie zusammen mit Johannes Gräßer an der Geige auf, der sich auf Klezmer, osteuropäische und aschkenasische jüdische Musik spezialisiert hat.

Das Konzert findet am Samstag, 25. Oktober, bei Familie Fiedler in der Hauptstraße 115 (das ehemalige Geschäft Reinholds) statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. be

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Informativer Vortrag zur Stadthistorie von Bleicherode

Die beliebte Veranstaltungsreihe mit alten Fotografien, Filmen, Geschichten und Erzählungen rund um Bleicherode geht in die nächste Runde. Am Mittwoch, 29. Oktober, steht der Nachmittag unter dem Motto „Von Kirchhagen nach Bleicherode“. Interessierte können bei diesem Foto- und Filmnachmittag die Entwicklung des Stadtbildes nachvollziehen. Beginn ist um 15 Uhr bei Familie Fiedler in der Hauptstraße 115 (das ehemalige Geschäft Reinholds) in Bleicherode. be