Es ist eine gute Nachricht für alle, die in Harztor unterwegs sind: Am Bahnhof der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) in Niedersachswerfen steht eine neue öffentliche Toilette zur Verfügung. Harztor-Bürgermeister Stephan Klante (parteilos) und Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe in Nordhausen, übergaben die Anlage offiziell ihrer Bestimmung.

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Die neue Einrichtung ist barrierefrei gestaltet und kann mit einem entsprechenden Behindertenschlüssel genutzt werden. Damit wird ein lang geäußerter Wunsch vieler Bürger sowie zahlreicher Reisender erfüllt, die den Bahnhof als wichtigen Umsteigepunkt zwischen Bus und Bahn nutzen.

„Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung sind gerade einmal neun Monate vergangen“, betont Stephan Klante. Die sei „ein hervorragendes Beispiel für funktionierende Zusammenarbeit zwischen Kommune und Verkehrsunternehmen“, meint er bei der Übergabe.
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Neben der Toilette wurde im hinteren Teil des Gebäudes ein Aufenthaltsraum für die Busfahrer eingerichtet. Damit wird der Standort nicht nur für Fahrgäste, sondern auch für das Betriebspersonal deutlich aufgewertet.
Für die Reinigung der Anlage sorgt künftig die Servicegesellschaft des Landkreises Nordhausen. Den Winterdienst übernimmt die Gemeinde Harztor. Zusätzlich soll eine Videoüberwachung dazu beitragen, die Anlage sauber und sicher zu halten.

„Der Bahnhof Niedersachswerfen-Ost ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt in Harztor“, erklärt Thorsten Schwarz. „Mit dieser neuen Einrichtung steigern wir die Aufenthaltsqualität spürbar – für Bürger, Pendler und Touristen gleichermaßen.“
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Die Gemeinde Harztor bittet alle Nutzer, die neue Einrichtung pfleglich zu behandeln und auf Sauberkeit zu achten, damit sie langfristig in gutem Zustand erhalten bleibt.
Die Sorge ist nicht unbegründet. Immer wieder kommt es auch in der Gemeinde Harztor zu Fällen von Vandalismus. Zu den jüngsten Vorkommnissen zählt die öffentliche Toilette am Bahnhof der HSB in Ilfeld. Mehrfach stehen sinnlose Verunreinigungen und Sachbeschädigungen zu Buche. Die Täter gehen meist nach demselben Muster vor. Sie öffnen einmalig die Toilettentür und verkeilen sie dann derart, dass sie vor allem nachts über Stunden hinweg offen bleibt.
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Das Beseitigen der Schäden und Verunreinigungen muss stets die Gemeinde übernehmen. In Ilfeld ist die Reißleine gezogen worden. Die Toilette ist geschlossen. Jetzt hoffen alle, dass Niedersachswerfen dieses Schicksal erspart bleibt. dd/jf






