Der Viadukt der Harzquerbahn über die Bere bei Ilfeld wird saniert. Der Auftrag ist vor Ostern vergeben worden. Damit soll „ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Bahnbetriebs“ gesetzt werden, meint Dirk Bahnsen, Sprecher der Harzer Schmalspurbahnen (HSB).

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Das Unternehmen investiert gezielt in die langfristige Sicherung ihres insgesamt 140,4 Kilometer umfassenden Streckennetzes. Bereits seit März hat die HSB hierfür den Streckenabschnitt der Harzquerbahn zwischen der Neanderklinik in Ilfeld und der Eisfelder Talmühle für den Zugverkehr voll gesperrt. Busse übernehmen den Schienenersatzverkehr. „Um die Mobilität der Fahrgäste weiterhin zuverlässig sicherzustellen“, betont Dirk Bahnsen.

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Die ersten Arbeiten waren Rückschnitte der Vegetation und galten der Sanierungsvorbereitung. In den kommenden Tagen sollen weitere bauvorbereitende Arbeiten folgen. Mit der eigentlichen Sanierung will die HSB dann Ende April beginnen.

Mit der umfassenden und durch den Freistaat Thüringen finanziell unterstützten Sanierung stellt die HSB den betriebssicheren Fortbestand des Eisenbahnviadukts, das bei Ilfeld in Sichtweite zur Bundesstraße 4 die Bere überquert, für mindestens weitere fünf Jahrzehnte sicher. Für die Umsetzung des Bauprojekts als wichtiges Bindeglied im Netz der Harzer Schmalspurbahnen hatte sich auch der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) engagiert.

Hochwasser vernichtete einst das Vorgängerbauwerk

Anders als viele andere Bauwerke entlang der Strecke stammt das markante Viadukt nicht aus der Anfangszeit der Harzquerbahn, sondern wurde erst in den Jahren 1948 bis 1949 errichtet, nachdem das Vorgängerbauwerk durch ein Hochwasser der Bere zerstört worden war.

Trotz der umfangreichen Arbeiten soll das charakteristische Erscheinungsbild mit seinen massiven Granitsteinpfeilern sowie Stahlbetonbögen mit aufgesetzter Betonkappe erhalten bleiben, verspricht Dirk Bahnsen.

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Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Ilfeld und Eisfelder Talmühle hat die HSB für den 1. September dieses Jahres geplant. Abschließende Arbeiten sollen zwar noch bis in den Herbst hinein andauern, jedoch ohne weitere Einschränkungen für den Bahnverkehr.

Für den Straßenverkehr auf der Bundesstraße 4 sind während der Bauphase nur geringe Beeinträchtigungen – wie zeitweise Geschwindigkeitsreduzierungen oder Ampelregelungen – zu erwarten.

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„Mit der Sanierung dieses wichtigen Bauwerks stellt das kommunale Bahnunternehmen eine weitere Weiche für eine sichere, zuverlässige und nachhaltige Zukunft seiner traditionsreichen Bahnstrecken im Harz“, unterstreicht der HSB-Sprecher. red