Meine Meinung: Florian Girwert über das Ehrenamt

Was wäre das Pfingstwochenende ohne Ehrenamt gewesen. Gähnende Leere auf den Plätzen in Ortsteilen und Dörfern, keine Basteleien und Ausflüge am langen Tag der Natur.

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An einem derartig reich mit Veranstaltungen bestückten Wochenende kommen auch Lokalreporter kaum hinterher, weil zu viel los ist. Auch wer sich nicht in der Zeitung findet, hat seinen Teil getan – es gab auch jenseits der erwähnten Pfingstfestivitäten weitere Veranstaltungen, die Hunderte Gäste aus der Umgebung und von weiter her angezogen haben.

Wenn man dann hört, was alles so an einem Maibaumsetzen hängt, weiß man das Ganze gleich noch mehr zu schätzen. Bierzeltgarnituren wollen aus dem Lager geholt und aufgestellt werden, manchmal mit Bierzelt darüber – für den Fall, dass es doch regnet. Die Kapelle oder der Schallplattenunterhalter müssen gebucht und bezahlt werden, ein Getränkewagen muss ran. Und natürlich will – dort wo ein Baum gesetzt wird – dieser von irgendwem aus dem Wald geholt, schick gemacht und aufgestellt werden.

Wenn dann mancherorts ein großes Bier nur zwei Euro kostet, bleibt für die organisierenden Vereine nur wenig übrig. Und man spürt, was die Veranstaltungsvielfalt auch bedingt: Beim langen Tag der Natur des Nabu gab es Veranstaltungen, bei denen nur sehr wenige Besucher mitmachen wollten. Man darf wohl hoffen, dass die Angebotsvielfalt im kommenden Jahr dann nicht kleiner wird.

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