Zum Beitrag „Ignoranz und Verunsicherung“ vom 15. April:

Die Autorin münzt die erschreckenden Zahlen zur Beschäftigtenquote bei geflüchteten Syrern in einen Erfolg um. Jeder der rechnen kann, entnimmt diesem Artikel wohl eher, dass seit der ersten Flüchtlingswelle vor elf Jahren noch immer 58 Prozent der Syrer in irgendeiner Form von der deutschen Gesellschaft alimentiert werden. Die Beschäftigungsquote der Frauen entspricht mit 16,2 Prozent in etwa der in ihrem Heimatland. Es erstaunt, wer hier gelungene Integration zu erkennen glaubt.
Die wenigen realistischen Experten, welche 2015 vorhersagten, dass in zehn Jahren maximal 65 Prozent der Geflüchteten von ihrer Arbeit leben werden und der Rest es dann, nach aller Erfahrung, gar nicht mehr schafft, wurden wohl zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt.
Syrien braucht für den Aufbau des Landes jeden Euro. Macht es da nicht mehr Sinn, das Geld dort zu investieren, statt es in Deutschland als Sozialhilfe zu zahlen?
Norbert Schümann, Erfurt

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Zum Beitrag „Iran-Krieg treibt Energiewende voran“ vom 21. April:

Demzufolge hat dieser Angriffskrieg von den USA und Israel gegen den Iran doch noch etwas Gutes für die Menschheit. Es kommen zwar täglich viele Menschen deshalb um und es werden große Mengen an Giftstoffen ins Meer bzw. in die Luft gejagt (übrigens auch im Ukrainekrieg) und auch wir Bürger leiden wegen der Kostenerhöhung in fast allen Bereichen darunter, ganz zu schweigen von den Opfern in dem unmittelbaren Kriegsgebiet, aber wir haben nach der Rüstungsindustrie nun noch eine zweite Lobby, die jetzt massiv daran verdient.
So wird uns Bürgern auf die harte Tour die sogenannte Energiewende verordnet (man hilft uns also auf die Sprünge). Und die Politik tut sich sehr schwer, die Bürger sofort zu entlasten. Man könnte Böses vermuten.
Peter Stiebling, Fischbach

Mangelhaftes Krisenmanagement

„Wenn die AfD die Antwort ist, wie schlimm muss dann die Frage gewesen sein?“ Dieses Zitat fragt danach, was die Wähler der AfD in die Arme treibt. Ein wesentlicher Grund ist das Verhalten unserer Regierenden. Als Reaktion auf die Spritpreise fällt diesen erstmal nur ein, dass die Tankstellen nur einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen. Da braucht man nicht einmal einen Taschenrechner, um zu begreifen, dass das in der Hand der Konzerne zur Lachnummer wird.
Nicht nur Söder träumt von Mini-Atomkraftwerken und Frau Reiche will die Verbrenner weiterführen und schließt eine Geschwindigkeitsbegrenzung für PKW aus. Lasst uns nur weiter in die Klimakatastrophe rasen! Keiner wagt sich an die Übergewinnsteuer oder dergleichen heran. Zank und Verwirrspiele schlimmer als bei der Ampel. Liebe Politiker, sagt uns harte Wahrheiten, aber belügt uns nicht weiter!
Dr. Hans Erich Müller, Mühlhausen

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