Geld macht nicht glücklich, beruhigt aber. Sicher, wer ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, lebt entspannter als jene, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Und die Aussage, dass es im sozialen Bereich erneut Einschnitte geben soll oder Leistungen ganz gestrichen werden, löst dazu immer neue Unsicherheiten aus. Weshalb wird eigentlich immer am „unteren Ende“ gekürzt? Vielen Menschen hängt das Thema „zum Hals heraus“, meist denen, die es nicht betrifft.

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Während die einen für jede Lohnerhöhung streiken müssen, streichen die Bosse in der Industrie Millionengehälter ein. So lässt es sich gut leben … Nein, ich bin nicht neidisch. Wer Verantwortung übernimmt, soll auch gut verdienen. Die Relationen, die das erträgliche Maß übersteigen, die stören mich. Immer wieder geht es in den Diskussionen um die Rentenversicherung. Dass Änderungen notwendig sind, ist seit Langem bekannt und unübersehbar. Aus meiner Sicht sollten alle Bürger des Landes in den Rentenfonds einzahlen, ohne Ansehen ihrer Funktion oder ihres Berufes. Mein großer Wunsch wäre, dass das Solidarsystem in Deutschland wieder eingeführt wird, aber ein echtes.  Nicht gegeneinander, nicht nebeneinander, sondern im Miteinander handeln. Das wäre im Alltag hilfreich.

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Und mein zweiter Wunsch wäre, dass so schnell, wie man sich seine Diäten genehmigt, auch das Gesetz für den Rentenfonds umgesetzt wird. Dass es genügend Ressourcen gibt, ist unbestritten. 

Beschneidungspfad Margitta Guhn Leserin Seniorenseite
Margitta Guhn über Geld und darum, wie ungerecht es verteilt ist.© Margitta Guhn | Margitta Guhn