Vor dem Landtag in Erfurt versammelten sich am frühen Mittwochabend etwa 200 Menschen. Mit Plakaten und Bannern forderten sie die im Landtag sitzenden Fraktionen dazu auf, einen AfD-Landtagspräsidenten zu verhindern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Thüringen (DGB) hatte gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu der Kundgebung aufgerufen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Renate Licht, Regionalvorsitzende des DGB sagte dazu: „Einen Tag vor der konstituierenden Sitzung des Landtages wollen wir die Gelegenheit nutzen, noch mal zu mahnen, dass man keine Parteien, die Faschisten in ihren Reihen haben, in Führungspositionen lässt.“

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Klare Forderungen an CDU-Chef Mario Voigt

Deswegen habe man auch alle anderen demokratischen Parteien dazu eingeladen, auf der Demonstration Stellung zu beziehen. Felix Kolb, Geschäftsführender Vorstand von Campact, richtet seine Worte an die CDU: „Die CDU hat jetzt die Chance, die von ihr oft beschworenen christlich-sozialen Werte unter Beweis zu stellen.“ CDU-Chef Mario Voigt müsse jetzt sicherstellen, dass es keinerlei Vereinbarungen oder Koalition mit der rechtsextremen AfD geben werde.

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Am Donnerstag wird in Thüringen der neue Landtag konstituiert. Die erste Sitzung wird mit Spannung erwartet. Nach jetziger Geschäftsordnung hat die AfD als stärkste Fraktion das Recht, einen Kandidaten für das Amt des Landtagspräsidenten vorzuschlagen. Die anderen Fraktionen haben jedoch schon angekündigt, einen AfD-Landtagspräsidenten nicht unterstützen zu wollen. Sowohl die AfD als auch die CDU haben angekündigt, im Notfall vor das Verfassungsgericht ziehen zu wollen.

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