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Donald Trump beschimpft Romney als „aufgeblasenen Arsch“

Washington.  Donald Trump sorgt für die nächste verbale Entgleisung. Auf Twitter geht er seinen Parteifreund Mitt Romney an und beschimpft ihn.

Donald Trump teilt gegen Mitt Romney aus.

Donald Trump teilt gegen Mitt Romney aus.

Foto: YURI GRIPAS / Reuters

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Obwohl Donald Trump gerade ein Amtsenthebungsverfahren drohen könnte, lässt es sich der US-Präsident nicht nehmen, verbal kräftig auszuteilen. Nun beleidigte er seinen Parteikollegen und Ex-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney.

Auf Twitter nannte Trump seinen Parteifreund einen „aufgeblasenen Arsch“, der ihn von Anfang an bekämpft hätte. Romney hatte Trump kritisiert, weil dieser China und die Ukraine zu Untersuchungen gegen den möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aufgefordert hatte. Das sei „falsch und erschreckend“, hatte Romney am Freitag getwittert.

Später legte Trump auf Twitter noch einmal nach und bezeichnete Romney als einen Narr, der den Demokraten in die Hände spiele. Dazu forderte er auf, Romney des Amtes zu entheben – in Großbuchstaben als Hashtag.

Zweiter Tippgeber zu Ukraine-Affäre aus Geheimdienstkreisen

Fast zeitgleich zu Trumps verbaler Entgleisung berichten US-Medien über einen zweiten Tippgeber aus Geheimdienstkreisen hinsichtlich der Ukraine-Affäre. Einem Bericht des Fernsehsenders ABC zufolge, wisse die Person aus erster Hand über einige der Vorgänge Bescheid und habe bereits mit dem Chef der internen Kontrollbehörde der Geheimdienste gesprochen, sagte der Anwalt der beiden Whistleblower, Mark Zaid.

Trump steht massiv unter Druck. Die Demokraten prüfen, ob sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn einleiten sollen. Anlass ist ein Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, auf das ein Whistleblower aufmerksam gemacht hatte und in dem Trump Selenskyj zu Ermittlungen gegen die Bidens ermutigte. Es gibt keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten der Bidens.

Romney war dem Demokraten Barack Obama bei der Präsidentenwahl 2012 unterlegen. Er zählt seit Jahren zu den bekanntesten Vertretern der Republikaner. Er ist außerdem Senator in Utah.

(rtr/jei/dpa)

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