„Fallpauschalen waren Irrweg“: SPD-Chefin fordert radikale Reform des Gesundheitssystems

Berlin/Stuttgart.  Saskia Esken hat sich für eine radikale Umkehr im Gesundheitssystem nach der Corona-Krise ausgesprochen.

Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, stellt unter anderem die derzeitige Kostenkalkulation der Krankenhäuser in Frage.

Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, stellt unter anderem die derzeitige Kostenkalkulation der Krankenhäuser in Frage.

Foto: Gregor Fischer / dpa

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SPD-Chefin Saskia Esken hat sich für eine radikale Umkehr im Gesundheitssystem nach der Corona-Krise ausgesprochen. „Spätestens mit dieser Pandemie muss nun jedem klar sein, wie abwegig es ist, unser Gesundheitssystem vorrangig auf Effizienz und Rentabilität zu trimmen“, sagte sie der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch).

Zum Beispiel stellte sie die derzeitige Kostenkalkulation der Krankenhäuser in Frage: „Auch die Fallpauschalen, die alle Patienten über einen Kamm scheren, waren ein Irrweg, den wir nach der Coronakrise gründlich überdenken müssen.“

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