Gemeinnützige Organisationen können Corona-Soforthilfen beantragen

Erfurt.  Thüringens gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Sport, oder Kultur haben nun die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Träger aus den Bereichen Soziales, Sport, oder Kultur können in Thüringen seit Mittwoch Soforthilfen beantragen (Symbolbild).

Träger aus den Bereichen Soziales, Sport, oder Kultur können in Thüringen seit Mittwoch Soforthilfen beantragen (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / dpa

Auch Thüringens gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen haben nun die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung in durch die Corona-Pandemie verursachten Notlagen zu beantragen. So könnten etwa Träger aus den Bereichen Soziales, Sport, oder Kultur seit Mittwoch Soforthilfen beantragen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Bislang konnten solche Einrichtungen von den Corona-Hilfen von Bund und Land nicht profitieren. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Die Hilfe richte sich zum Beispiel an Einrichtungen, die ihre Miete oder Betriebskosten in den kommenden Monaten wegen fehlender Einnahmen nicht zahlen könnten und so in existenzielle Not gerieten. Die Förderung werde einmalig pro Unternehmen gewährt und müsse nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe richtet sich den Angaben zufolge nach der Zahl der Beschäftigten und liegt zwischen 9000 und 36.000 Euro.

„Museen, freie Theater, soziokulturelle Zentren und andere gemeinnützige Kulturanbieter wie auch Programmkinos und Filmfestivals können einen Teil ihrer Einnahmeausfälle durch die Soforthilfe kompensieren“, sagte Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff.

„Für die vielen Sportvereine, freie Träger der Jugendhilfe, der Erwachsenenbildung, aber zum Beispiel auch die Thüringer Schullandheime ist die nun geschaffene Möglichkeit, an der Soforthilfe teilhaben zu können, eine gute Nachricht“, ergänzte Bildungs- und Sportminister Helmut Holter (beide Linke).

Auch für Träger der beruflichen Weiterbildung sei die Erweiterung der Soforthilfen wichtig, sagte Arbeits- und Sozialministerin Heike Werner (Linke).