Stadt Jena rückt von Maskenpflicht im Unterricht ab

Jena.  Die Stadt Jena rückt von einer strikten Maskenpflicht in Schulen ab. Diese Regeln sollen nun gelten.

Jenaer Schüler sollten ursprünglich ab dem 4. Mai auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen (Symbolbild).

Jenaer Schüler sollten ursprünglich ab dem 4. Mai auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen (Symbolbild).

Foto: Sven Hoppe / dpa

Die Stadt Jena rückt im Kampf gegen die Corona-Pandemie von einer strikten Maskenpflicht in Schulen ab. Schulen können nach einer neuen Allgemeinverfügung nunmehr darauf verzichten, wenn sie ein vom Gesundheitsamt geprüftes Hygienekonzept zu einer Verminderung von Coronaviren in der Luft vorweisen. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Nach dem auf der Internetseite der Stadt veröffentlichten Verfügung könne das durch einen Mindestabstand von eineinhalb Metern oder durch strenges Lüften erreicht werden. Auch in Prüfungen, Klausuren und in kurzen Verpflegungspausen müssen Schüler keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Jenaer Schüler sollten ursprünglich ab dem 4. Mai auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen – anders als Thüringer Schüler andernorts. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte den Alleingang der Stadt kritisiert. Zudem geht die Freie Waldorfschule Jena gerichtlich gegen die Anordnung vor. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gera in dem Eilverfahren wird für Anfang kommender Woche erwartet.

In Schulbussen, bei Pausen im Schulgebäuden und beim Raumwechsel bleibt eine Schutzmaske aber Pflicht. Dies entspreche der landesweiten Regelung, wie die Stadt mitteilte.