Stadt Schmölln ist wieder handlungsfähig – jetzt wird gebaut

Schmölln  August-Bebel-Brücke, Hochwasserrückhaltebecken und Maßnahmen in den neuen Ortsteilen stehen an

Geld

Geld

Foto: Redaktion

Nach der Veröffentlichung der Haushaltssatzung im Amtsblatt am Samstag steht der Stadtverwaltung Schmölln ab heute wieder die Möglichkeit offen, Bauleistungen zu vergeben. Und davon haben sich im Stadtgebiet bereits einige angestaut.

So werden zunächst die Bauarbeiten an der August-Bebel-Brücke weitergeführt. Ziel ist hier eine Fertigstellung bis Ende März, sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, so der zuständige Bauamtsleiter Reiner Erler. Auch werde die Geländeregulierung im Teilgebiet fünf nach der Winterpause ab dem 28. Januar wie geplant weitergeführt.

Möglichst bald sollen Verträge unterschrieben werden, um den zweiten Teil des dritten Bauabschnitts zur Dorferneuerung in Zschernitzsch anzugehen. Erst dann kann das nötige Material durch die Baufirma bestellt werden. Ab März soll es laut Planung hier weitergehen.

Als weiteres Vorhaben, allerdings ohne konkreten Termin, nannte Erler noch das Hochwasserrückhaltebecken in Sommeritz. Dessen Umsetzung liege derzeit zur Prüfung im Landratsamt. Ausreichende Gelder seien im Haushalt eingeplant, man rechne mit einem Baustart noch in diesem Jahr.

Die zweite Änderung des Flächennutzungsplanes wird vom 28. Januar bis zum 4. März im Rathaus zur Einsicht ausgelegt. Dieser hat die Einführung eines Sondergebietes zum Thema, welche die Standorte von Aldi, Wolf und der Landhandelsgesellschaft betrifft. Eine beabsichtige dritte Änderung bezüglich neuer Eigenheimstandorte soll am 4. April dem Stadtrat als Beschlussvorschlag vorgelegt werden.

Im Rahmen der Gebietsreform habe die Stadt auch für Projekte in den neuen Ortsteilen die nötigen Mittel fest eingeplant. „Wir erstellen derzeit für den Nachtragshaushalt eine Prioritätenliste mit den Ortsteil-Bürgermeistern anhand der Eingliederungsverträge“, sagte Schmöllns Bürgermeister Sven Schrade (SPD) am Freitag im Rathaus. Diese sind unter anderem die Stabilisierungsmaßnahmen an der 1000-jährigen Eiche sowie die Straße Raudenitzer Berg in Nöbdenitz, die Ufersicherung der Sprotte und die Sanierung der Bockwindmühle in Lumpzig. Bei letzterem handele es sich um einen durchlaufenden Posten. Die Stadt fungiere lediglich als Antragsteller, über das EU Leader-Projekt sei mit 75 Prozent Förderung zu rechnen, so Schrade.

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.