Drei Bürgermeisterkandidaten in An der Schmücke

An der Schmücke  Zwei Frauen und ein Mann bewerben sich um das Amt. Am 18. Januar berät der Wahlausschuss über die Zulassung der Wahlvorschläge

Drei Bewerber wollen Bürgermeister der Stadt An der Schmücke werden.

Drei Bewerber wollen Bürgermeister der Stadt An der Schmücke werden.

Foto: Katja Schmidberger

An der Schmücke. Bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt An der Schmücke am 21. Februar wollen drei Kandidaten ins Rennen gehen. Das teilte Wahlleiter Karsten Lange am Freitagabend nach Ende der Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge auf Nachfrage mit.

Die Namen der beiden anderen Bewerber wolle er nicht preisgeben, so lange der Wahlausschuss nicht darüber informiert sei und über die Zulassung beraten hat, so der Wahlleiter. Nur so viel verriet er: Es handele sich um zwei parteilose Einzelbewerber, die in der Kommunalpolitik bislang noch nicht in Erscheinung traten. Vorausgesetzt, alle drei Wahlvorschläge werden zugelassen, stehen damit zwei Frauen und ein Mann zur Wahl, denn kurz vor dem Jahreswechsel war bekannt geworden, dass sich die Seehäuserin Silvana Schäffer (CDU) um das Amt des Bürgermeisters bewirbt. Schäffer sitzt im Stadtrat in Bad Frankenhausen und ist derzeit zweite Beigeordnete des Frankenhäuser Bürgermeisters.

Die Neuwahl in An der Schmücke wurde notwendig, weil Bürgermeister Holger Häßler (pl) zum Jahresende das Handtuch geworfen und Antrag auf Entlassung gestellt hatte. Alle drei Wahlvorschläge waren diese Woche beim Wahlleiter eingegangen. Jeder Bewerber sei dazu persönlich in die Stadtverwaltung gekommen, so Lange auf Nachfrage.

Bis 18. Januar ist jetzt noch Zeit zur Mängelbeseitigung sowie zur Beschaffung der hundert Unterstützerunterschriften als Zulassungsvoraussetzung für die Einzelbewerber, sofern sie noch nicht vollständig vorliegen. Am Abend des 18. Januar berät der Wahlausschuss dann über die Zulassung der Kandidaten.

Um Bürgermeister(in) zu werden, muss ein Kandidat bei der Wahl die absolute Mehrheit holen. Schafft das niemand im ersten Anlauf, sind die Wähler am 7. März noch einmal an die Wahlurnen gerufen, dann gehen die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen am 7. März in die Stichwahl. Die Zahl der Wahlberechtigten liegt laut Wahlleiter bei knapp über 5000 an.