Stadtverwaltung Artern ist testweise elektrisch unterwegs

Artern.  Das Unternehmen „EnviaM“ stellt dem Personal im Arterner Rathaus für 15 Tage ein Elektroauto zur Verfügung.

Mitarbeiter der Arterner Stadtverwaltung werden in den kommenden Tagen umweltfreundlicher unterwegs sein. Kommunalbetreuer Stephan Schäffer übergab das Auto an Bürgermeister Torsten Blümel (links) und Bauamtsleiterin Antje Große.

Mitarbeiter der Arterner Stadtverwaltung werden in den kommenden Tagen umweltfreundlicher unterwegs sein. Kommunalbetreuer Stephan Schäffer übergab das Auto an Bürgermeister Torsten Blümel (links) und Bauamtsleiterin Antje Große.

Foto: Patrick Weisheit

Die Mitarbeiter der Arterner Stadtverwaltung werden in den kommenden Tagen deutlich leiser, umweltfreundlicher und mit Leipziger Kennzeichen unterwegs sein. Für insgesamt 15 Tage dürfen sie ein Elektroauto des Energieversorgers „EnviaM“ testen. Der Vertrag wurde am Dienstagvormittag im Rathaus geschlossen.

Bürgermeister Torsten Blümel (Linke) und Bauamtsleiterin Antje Große nahmen das Elektroauto, einen BMW i3, in Empfang. Aufgeladen werden kann das Fahrzeug an der mitgelieferten mobilen Ladesäule, die nun am Rathaus aufgestellt ist oder an der festinstallierten Säule der Firma an der Nordhäuser Straße.

„Kommunen gehören zu den Vorreitern in der Elektromobilität. Wir schaffen deshalb die Voraussetzungen dafür, dass die Gemeinden diese testen können“, sagte Stephan Schäffer, der bei dem Versorger als Kommunalbetreuer arbeitet. Das Programm das Energieversorgers bietet auch einen E-Bike-Verleih.

Artern hatte sich beworben und den Zuschlag erhalten. Bis Ende des Jahres werden 16 Städte und Gemeinden aus dem „EnviaM“-Versorgungsgebiet das Elektroauto noch testen. „Es können sich noch weitere Kommunen bewerben.

Aus dem Kyffhäuserkreis haben zum Beispiel schon die Gemeinde Kyffhäuserland und die Stadt Roßleben-Wiehe davon Gebrauch gemacht“, sagte Schäffer. Das Elektrofahrzeug stellt der Energieversorger samt Anlieferung und Abholung bereit. Außerdem erhalten Vertreter der Verwaltungen eine Einweisung ins Fahrzeug.

Zeigt eine Verwaltung Interesse, seine Flotte vom Verbrenner auf Elektro umzustellen, könne das Unternehmen zwar keine Fahrzeuge liefern, aber beratend zur Seite stehen, sagte Schäffer. „Wir werden schauen, dass möglichst viele Mitarbeiter der Verwaltung das Auto testen können, um ein Gefühl für Elektromobilität und emissionsarmes Fahren zu bekommen“, sagte Bürgermeister Torsten Blümel.

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