Polizei

Lkw-Fahrer lebt seit Anfang Oktober nur im Führerhaus

Rudolphstein.  Ein Bußgeld im vierstelligen Bereich soll gegen den Fahrer und den Arbeitgeber verhängt werden.

Die Polizei stellte an der Autobahn bei einem Lkw-Fahrer einen erheblichen Verstoß gegen die Einhaltung der Wochenruhezeiten fest.

Die Polizei stellte an der Autobahn bei einem Lkw-Fahrer einen erheblichen Verstoß gegen die Einhaltung der Wochenruhezeiten fest.

Foto: Gerhard Seybert / Gerhard Seybert - Fotolia

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Seit über zwei Monaten war die Fahrerkabine eines Lkw das einzige Zuhause eines 23-Jährigen, den die Polizei jetzt auf der Autobahn 9 nahe der Landesgrenze aus dem Verkehr gezogen hat.

Spezialisten der Lkw-Kontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am Mittwochnachmittag an der Rastanlage Frankenwald einen Sattelzug. Die Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten des 23-jährigen Fahrers ergab, dass sich der junge Mann seit Anfang Oktober ausschließlich in seiner Fahrerkabine aufgehalten hatte. „Die gesetzliche Bestimmung, dass die vorgeschriebenen Wochenruhezeiten nicht im Fahrzeug verbracht werden dürfen, hatten sowohl er, als auch sein Arbeitgeber geflissentlich missachtet“, teilt die Polizei dazu mit. Nicht zuletzt haben sie sich dabei auch die üblichen Kosten für die Unterbringung in Hotels gespart.

Das Bußgeld für diesen Verstoß wird sich im vierstelligen Bereich bewegen. Der Fahrer musste vor Ort eine Anzahlung von 250 Euro leisten.

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