Stadtratsmitglied Susann Mai von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) hat bei Bürgermeister Marko Grosa (CDU) die Schaffung einer Stelle für das Klimaschutz- und Klimawandel-Anpassungsmanagement bei der Stadt Leinefelde-Worbis beantragt. Sie hofft, dass der Stadtrat am 30. März dem stattgibt. „Mit einer positiven Entscheidung werden wir den drängenden Herausforderungen unserer Zeit gerecht und entwickeln unsere Stadt nachhaltig und zukunftsfähig weiter. Abläufe sollen optimiert und Betriebskosten eingespart werden“, sagt Mai. Sie sei überzeugt, dass die Einrichtung eine Grundlage für die Verbesserung klimarelevanter Belange der Stadt darstelle, „um zielgerichteter zu agieren, Schwachstellen zu entdecken und effiziente Lösungen zu installieren“.

Ein derartiges Management vernetze lokale und regionale Akteure. Ziel sei, so Mai, verstärkt Klimaschutz- und Klimawandel-Anpassungsaspekte in die Verwaltungsabläufe der Stadt zu integrieren und sich Unterstützung zu holen. „In Zusammenarbeit mit dem Klimamanager des Landkreises Eichsfeld wird dieser Schritt empfohlen.“ Wichtig dabei sei, dass die Stadt gerade für diese Anlaufphase finanzielle Unterstützung beantragen könne, zum Beispiel bei der Thüringer Aufbaubank. Im Regelfall erfolge die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für drei Jahre.

red