Bestechung? Eisenacher Sanitätshaus im Visier der Staatsanwaltschaft

Eisenach.  Ein Eisenacher Sanitätshaus sieht sich mit dem Vorwurf der Bestechung und Vorteilsnahme konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit Monaten.

Bestechung und Vorteilsnahme sollen bereits seit mehreren Monaten im Sanitätshaus gang und gäbe gewesen sein.

Bestechung und Vorteilsnahme sollen bereits seit mehreren Monaten im Sanitätshaus gang und gäbe gewesen sein.

Foto: Alexander Volkmann (Symbolfoto)

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Im Visier der Staatsanwaltschaft Erfurt ist seit Monaten ein in Eisenach ansässiges Sanitätshaus, das in Verdacht von Bestechung und Vorteilsnahme steht - und das über mehrere Jahre, bestätigte die Staatsanwaltschaft. Derzeit würden Mitarbeiter zu den Vorwürfen vernommen. Die Stimmung im Haus ist entsprechend.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte es in diesem Zusammenhang Durchsuchungen im Unternehmen, in Arztpraxen, Privathäusern und im St.-Georg-Klinikum in Eisenach gegeben. Der Förderverein des Klinikums spiele hierbei auch eine Rolle. „Wir hätten die Durchsuchungsbeschlüsse nicht beantragt, wenn an den Vorwürfen nichts dran wäre“, sagte der zuständige Ermittler bei der Generalstaatsanwaltschaft.

Ehemaliger Geschäftspartner hatte Sanitätshaus angezeigt

Der Unternehmens-Chef habe sich im Spätsommer 2019 nach Absprache mit der Behörde eigentlich zu den Vorwürfen äußern wollen, um das Verfahren im frühen Stadium zu beenden. Allerdings, heißt es aus der Staatsanwaltschaft, habe er auf einige Rückfragen dann nicht mehr reagiert. Deshalb zögen sich die Ermittlungen auch schon so überdurchschnittlich lange Zeit hin.

Auslöser der Ermittlungen sei eine Anzeige des ehemaligen Geschäftspartners des Firmenchefs gewesen. Zu konkreten Ermittlungsergebnissen will sich die Staatsanwaltschaft im Moment nicht äußern.

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