Erfurt. Auch den Geburtstag von Johann Sebastian Bach nutzt der Musiker Eugen Mantu, um auf die ernste Lage freischaffender Künstler hinzuweisen.

Musizieren in der Öffentlichkeit will der Cellist Eugen Mantu auch in diesem Jahr zum Geburtstag und zu Ehren von Johann Sebastian Bach. Um auf die Auswirkungen der Corona-Krise in der freischaffenden Kunst- und Kulturszene aufmerksam zu machen, tut dies der festangestellte Musiker am Sonntag, 21. März, zur markantenten Uhrzeit um fünf nach zwölf vor der Erfurter Staatskanzlei am Hirschgarten.

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Die Kunst-Aktion am Bachgeburtstag wird diesmal organisiert und unterstützt von der Initiative #AlarmstufeRot Thüringen. Eugen Mantu ist seit 35 Jahren erster Solocellist des Philharmonischen Orchesters Erfurt und Vorsitzender des Kammermusikvereins Erfurt.

Mit Johann Sebastian Bachs erster Solo Suite BWV 1007, einer Hommage zum Bachgeburtstag, ehrt Eugen Mantu den Komponisten auch in diesem Jahr und trotz(t) Corona.

Mantu gibt zu bedenken: „Das Virus tötet Menschen. Lockdown tötet die Seele.“ Wegen der Corona-Regeln wird das Konzert um 12.05 Uhr direkt beginnen und nur etwa eine Viertelstunde dauern. Die Initiative #AlarmstufeRot und der Cellist bitten die Zuschauer, die gültigen Hygieneregeln einzuhalten.