Anwohner trotzen der Raupenplage in Gera-Liebschwitz

Gera  Seit Tagen kämpfen Anwohner in Gera-Liebschwitz mit der Plage, Notunterkünfte werden dennoch nicht genutzt. Am Montag finden Beratungen über das weitere Vorgehen statt.

Hier haben sich Raupen des Schwammspinners an einem Bordstein versammelt. Foto: Peter Michaelis

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Im Geraer Stadtteil Liebschwitz haben die von der Raupenplage betroffenen Anwohner bislang keine Notunterkünfte in Anspruch genommen. Das berichtete der MDR am Sonntag. Die

. Nach Angaben des Umwelt-Fachdienstes der Stadt Gera wolle offenbar niemand sein Haus in dieser Situation verlassen.

Seit Tagen kämpfen Anwohner in Gera-Liebschwitz gegen Hunderte von Schwammspinner-Raupen. Laut Umwelt-Fachdienst handelt es sich um ein einheimisches Insekt, dass durch den milden Winter nicht so abgestorben ist wie sonst. Es handele sich außerdem um ein sogenanntes Mastjahr mit mehr Raupen als üblich.

Viele Anwohner hatten Ende vergangener Woche beschrieben, dass ihnen der Ekel schwer zu schaffen mache, ständig von Hunderten Raupen umgeben zu sein. Sie könnten die Fenster nicht lange öffnen, weil die Raupen dann ins Haus gelangten. In den Gärten würden sie Pflanzen kahl fressen.

Am Montag will die Stadt mit Vertretern des Forstamts Weida und des Thüringer Landesamts für Landwirtschaft darüber beraten, wie mit der Plage umgegangen werden kann.

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