Die nächste Staffel der Kinderuni der Museumslöwen beginnt am Samstag, 1. Februar. „Wie können Roboter sehen?“ lautet das Thema. Um 11 Uhr wird dazu in den Hanns-Cibulka-Saal der Stadtbibliothek in der Friedrichstraße eingeladen. Das teilen die Museumslöwen, der Förderverein des Museums der Natur Gotha, mit.

Können Roboter hören, sehen und fühlen?

Der Universitätsprofessor Gunther Notni möchte die jungen Zuhörer bei seiner Vorlesung am 1. Februar in die Welt der Maschinenmenschen mitnehmen: Roboter werden immer mehr zu Begleitern und Helfern im Alltagsleben – doch was sind Roboter eigentlich und wie können sie hören, fühlen oder sogar sehen? Und wie können sie sich mit uns Menschen verständigen?

Notni entwickelt spezielle Augen für Roboter, damit sie beispielsweise gefährliche Situationen und Unfälle vermeiden können. Er arbeitet und forscht als Stiftungsprofessor für industrielle Bildverarbeitung an der Technischen Universität Ilmenau und als Geschäftsfeldleiter für photonische Sensoren und Messsysteme am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena.

Eigener Studierendenausweis für Kinder

Herzlich eingeladen sind alle Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Der Eintritt kostet einen Euro. Alle Teilnehmer erhalten ihren eigenen Studierendenausweis und für jede besuchte Vorlesung einen Löwen-Stempel. Eltern und Großeltern sind in der Kindervorlesung nicht zugelassen und können in dieser Zeit ein paar Wege erledigen, in der Bibliothek schmökern oder Kaffee trinken, merkt der Veranstalter an. Die Dauer der Veranstaltung beträgt etwa eine Stunde.

Auch die nächsten Termine der Gothaer Kinderuni stehen schon fest. In der zweiten Vorlesung am 29. Februar heißt es mit Christian Fuchs, Regisseur, Puppenspieler und Dozent aus Leipzig: „Marionetten – Mensch oder Maschine?“. Zur dritten Vorlesung am 7. März spricht Dirk Mattern, Biologe am Landeskriminalamt Erfurt, über „Die Spuren der Gene – am Tatort bleibt nichts geheim“. „Ist der Wolf wirklich so böse?“ heißt die Frage der vierten Vorlesung am 4. April. Dann ist Silvester Tamás, Koordinator des Naturschutzprojektes „Felis-Lupus“ des Naturschutzbundes Thüringen zu Gast.

ck