Kindergarten in Gotha wegen Corona vorerst geschlossen

Gotha.  In Gotha wurde ein Kindergarten wegen einer Corona-Infektion bis zum 26. Oktober geschlossen.

Der Kindergarten Spatzennest in Gotha in der Moßlerstraße bleibt infolge eines Corona-Falls bis 26. Oktober 2020 geschlossen.

Der Kindergarten Spatzennest in Gotha in der Moßlerstraße bleibt infolge eines Corona-Falls bis 26. Oktober 2020 geschlossen.

Foto: Peter Riecke

Aufgrund einer Corona-Infektion im Kindergarten „Spatzennest“ und der vom Gesundheitsamt des Landkreises angeordneten Quarantäne für die pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und eine Kindergruppe wird die Einrichtung vom Freitag, dem 16. Oktober 2020 bis einschließlich Montag, dem 26. Oktober 2020 geschlossen, teilt die Stadtverwaltung Gotha mit. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Die Stadt Gotha ist Träger der Kindereinrichtung. Die Eltern seien mit einem entsprechenden Elternbrief bei der gestrigen Abholung ihrer Kinder oder telefonisch durch das Schul- und Jugendamt über die Schließung unterrichtet worden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und versichert, es werde versucht, eine Notbetreuung anbieten zu können.

Die Schließung erfolge durch den Träger, weil infolge der Quarantäne des Personals die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist. Es sei keine Schließung der Einrichtung durch das Gesundheitsamt des Landkreises, erörtert Adrian Weber, der Pressesprecher des Landratsamtes auf Nachfrage.

Er informiert auch über die neuen Fallzahlen im Kreis. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus SarsCoV2 getesteten Personen ist laut Zählweise des Robert-Koch-Institutes von 404 auf 410 gestiegen. Erfasst werden dabei im Landkreis Gotha Gemeldete. Die Zahl der Erkrankten ist von 35 auf 40 gestiegen, die Zahl der stationär in den Krankenhäusern aufgenommenen Patienten bleibt unverändert bei fünf. 340 Personen und damit eine mehr als gestern gelten als genesen. Seit Ende Mai bleibt es bei 30 Menschen aus dem Landkreis Gotha,die seit Beginn der Krise im Zusammenhang mit SarsCoV2 verstarben.

Es gebe im Landkreis Quarantänefälle bedingt durch den Kontakt mit Menschen, bei denen ein Test auf das Virus positiv verlief. Es gibt keine Hotspots im Zusammenhang mit Sars-CoV2-Infektionen, heißt es aus dem Landratsamt. Zu beachten ist, dass auch nach einer negativen Testung gegebenenfalls die Quarantäne einzuhalten ist, da erst die Inkubationszeit abgewartet werden muss.