Die Verschmelzung der Volksbank Mitte eG und der VR-Bank Werra-Meißner eG ist rechtlich abgeschlossen. Nachdem die Vertreter beider Banken im August 2018 jeweils mit eindeutigen Voten die Fusion zur VR-Bank Mitte eG beschlossen hatten, ist am 21. August 2019 die Eintragung in das Genossenschaftsregister Göttingen erfolgt, wie Florian Hartleib, der Kommunikationschef der neuen Bank, mitteilt. Gemeinsam seien nun die drei Vorstandsmitglieder Rolf Döring, Björn Henkel und Uwe Linnenkohl mit den insgesamt etwa 440 Mitarbeitern in den drei Bundesländern Thüringen, Hessen und Niedersachsen tätig.
Durch die Eintragung der Fusion sei ein weiterer wichtiger Meilenstein geschafft. Die Zusammenführung der technischen Infrastruktur erfolge am 14. September mit der Zusammenlegung der Datenbestände beider Häuser. „Ab dem 15. September sind wir dann tatsächlich eine gemeinsame Bank“, erläutert Florian Hartleib. Bis dahin bestehe für die Mitglieder und Kunden beider bisheriger Häuser kein Handlungsbedarf.
Änderungen bei Daueraufträgen, Lastschriften und Konten seien nicht notwendig. Erst mit der Zusammenführung der Daten am 14. September 2019 werden sich für die Kunden der ehemaligen Volksbank Mitte eG die Kontodaten (IBAN und BIC) ändern. „Alle Mitglieder und Kunden werden rechtzeitig ausführlich über die Änderungen beziehungsweise Neuerungen informiert und bei den bevorstehenden Veränderungen von der VR-Bank begleitet und unterstützt“, so Hartleib.
Mehr als 50.000 Mitglieder seien nun Eigentümer der VR-Bank Mitte eG mit Sitz in Duderstadt im niedersächsischen Untereichsfeld. Mit der Fusion entstehe ein Netz aus insgesamt 33 stationären Filialen und zahlreichen SB-Filialen. „Auch die Telefonfiliale und die stetig wachsende Online-Filiale sind weiterhin wichtige Kontaktwege, die in Zukunft kontinuierlich ausgebaut und verbessert werden“, erläutert Hartleib.
Eine größere Spezialisierung in der Beratung, erheblich ausgeweitete Kreditvergabemöglichkeiten und ein erweitertes Leistungsspektrum seien nur einige positive Aspekte der Verschmelzung, so der Sprecher.
Ebenso wolle die VR-Bank Mitte eG ein attraktiver Arbeitgeber in der gesamten Region sein und als solcher auch überregional wahrgenommen werden. Dazu werde die Bank noch mehr in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter investieren, das betriebliche Gesundheitsmanagement verbessern und weitere Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen.
TA


