123 Elektroautos und 35 Ladepunkte im Südharz

Nordhausen.  Der Mitteldeutsche Tag der Elektromobilität erlebt am 3. Oktober im Nordhäuser Autodrom eine Neuauflage.

Das Nordhäuser Unternehmen Intrasol gehört zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität.

Das Nordhäuser Unternehmen Intrasol gehört zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität.

Foto: Marco Kneise

Im Südharz sind aktuell 123 Elektroautos zugelassen. Von den 22 Landkreisen und kreisfreien Städten in Thüringen belegt der Landkreis damit mit Platz 11 im Mittelfeld. Dies geht aus einem Vergleich hervor, den die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (Thega) auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes erstellt hat.

Die meisten E-Autos in Thüringen fahren in Erfurt (488) sowie im Landkreis Gotha (278) und im Ilm-Kreis (230). Die wenigsten sind in Suhl (36) und im Landkreis Hildburghausen (52) zugelassen. Binnen Jahresfrist stieg die Zahl der „Elektrischen“ in ganz Thüringen um 1065 auf 3211.

„Elektromobilität kommt in Thüringen immer mehr in Schwung“, sagt Thega-Geschäftsführer Dieter Sell. „Das liegt vor allem am erfolgreichen Ausbau der Ladesäulen im Freistaat. Aktuell können Thüringer 327 öffentliche Ladesäulen mit 702 Ladepunkten nutzen.“

Die meisten Ladepunkte stehen E-Auto-Nutzern in Erfurt (70) und Jena (51) zur Verfügung, die wenigsten gibt es aktuell im Landkreis Sömmerda (8) sowie im Landkreis Hildburghausen (10). Im Südharz sind inzwischen 35 Ladepunkte vorhanden.

Mobilität zum Anfassen und Ausprobieren bietet der zweite Mitteldeutsche Tag der Elektromobilität am 3. Oktober im Nordhäuser Autodrom. Die Besucher erwartet ein großes Angebot an E-Autos, E-Bussen und E-Bikes sowie Infostände mit Experten von Autohäusern, Herstellern und Energieversorgern.