FC Carl Zeiss Jena zeigt kein Interesse an Spielern von Wacker Nordhausen

Jena.  Beim Regionalligisten, der Insolvenz angemeldet hat, stehen einige Fußballer vor dem Absprung: Ob sie Verträge zu bisherigen Konditionen finden, ist offen.

Pierre Becken (rechts) stoppt Nordhausens Carsten Kammlott.

Pierre Becken (rechts) stoppt Nordhausens Carsten Kammlott.

Foto: Sascha Fromm

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Beim Tabellenletzten der dritten Liga, FC Carl Zeiss Jena, gibt es derzeit keine Pläne, Spieler des FSV Wacker Nordhausen zu verpflichten. Der Regionalligist hat ein Insolvenz­verfahren angemeldet. Daraufhin wollen einige Fußballer den Regionalligisten verlassen.

„Wir beschäftigen uns momentan nicht mit möglichen Winterzugängen“, sagt Chris Förster, Geschäftsführer der FC Carl Zeiss Spielbetriebsgesellschaft. Er verweist darauf, dass mehrere Spieler aus Langzeitverletzungen zurückkehren und damit als Zugänge gelten. Er meint damit Matthias Kühne, der nach einem Kreuzbandriss zurückkehrt, sowie Maximilian Rohr und Jannis Kübler, die beide lange wegen Schulterverletzungen aussetzen mussten. Eroll Zejnullahu will im Januar nach seiner beidseitigen Leistenoperation wieder angreifen.

In der vorigen Saison hatte sich der Nordhäuser Joy-Lance Mickels (25) auf den Wunschzettel der Jenaer gespielt. Auch der Berater von Stürmer Carsten Kammlott und dem Ex-Jenaer Jan Löhmannsröben soll nach neuen Vereinen für seine Schützlinge suchen. Der Wechsel von der vierten in die dritte Liga dürfte für einige Spieler einem sozialen Abstieg gleichkommen. Nordhausen zahlte dem Vernehmen nach bis zu doppelt so viel wie der FC Carl Zeiss Jena.

Der Tabellenletzte mit bislang nur neun Punkten auf dem Konto muss in diesem Kalenderjahr noch zwei Spiele absolvieren. Am Sonntag, 15. Dezember, treten die Jenaer bei der SG Sonnenhof Großaspach an, die ebenfalls gegen den Abstieg kämpft. Anstoß ist um 13 Uhr in Großaspach. Eine Woche später am Sonntag, 22. Dezember, absolviert der FCC erneut das letzte Drittliga-Spiel des Jahres. Beim Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt findet bereits die erste Partie der Rückrunde statt. Das Hinspiel hatten die Jenaer nach zwei Eigentoren von Marian Sarr mit 1:2 verloren – der Auftakt für eine inakzeptable Hinrunde, die an diesem Wochenende ihren Abschluss findet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren