Rodishain feiert 800-jähriges Bestehen

Eine Ortsansicht von Rodishain

Eine Ortsansicht von Rodishain

Foto: Roland Obst / Archiv

Rodishain.  Für Anfang Juli ist ein dreitägiges Dorffest geplant.

Coronabedingt ein Jahr verspätet feiert Rodishain vom 1. bis 3. Juli sein 800-jähriges Bestehen. Viel Musik, Selbstgemachtes und nicht zuletzt jede Menge kulturelle Darbietungen sind organisiert.

Eröffnet wird das Fest am Freitag um 18 Uhr mit einem kleinen Theaterstück von Mädchen und Jungen des Kinderheims. Ab 20 Uhr laden Steffen Henke und Susi Platte zur Disko, „Tines Linedancer“ warten mit Showtanzeinlagen auf.

Eine bunte Marktmeile steht im Mittelpunkt des Samstags. Ab 11 Uhr bieten Besenbinder, Korbflechter, Töpfer, Kettensägenkünstler, Schmiede, Imker, Weinhändler und eine Seifenmanufaktur selbst gefertigten Waren feil. Dabei sind auch die Nordhäuser Traditionsbrennerei und eine T-Shirt-Manufaktur. In einer Ausstellung werden Holz- und Waldmaschinen präsentiert. Bei Bedarf werden Führungen durchs Dorf und die Kirche gemacht.

Im Kirchgarten sorgen Drachenland-Verein und Jugendfeuerwehr für Spiel und Spaß. Besucher können sich außerdem in Arcade- und Retrospielen ausprobieren und am Fahrradsimulator testen. Familie Schulze nimmt Interessierte mit auf Kremserfahrt, ein Breitensteiner führt seine Alpakas durch einen Parcours. Im Festzelt tritt am Samstag von 11 bis 14 Uhr Roland Kühne als „Ein-Mann-Orchester“ auf, ab 15 Uhr folgt für etwa zwei Stunden Ronald Gäßlein. Das Bartlos-Trio heizt am Abend ab 20 Uhr ein.

Der Sonntag startet mit einem Gottesdienst um 10 Uhr, eine halbe Stunde später ist eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal vorgesehen. Der 11 Uhr beginnende Frühschoppen wird mit Kindern der Tanzschule Taimba eröffnet, danach gibt es Blasmusik. Auch an diesem Tag werden Kutschfahrten angeboten. Für kulinarische Genüsse sorgt das Team der „Wolfsmühle“, der Ausschank obliegt dem Wirt des „Sachswerfer Handwagens“. Am Nachmittag werden Stolberger Friwi-Spezialitäten kredenzt.