Bildung / Geschichte

Die Friedliche Revolution in Neustadt an der Orla

Neustadt.  Historiker Dr. Jan Schönfelder zieht am Freitag, 15. November, in einem Vortrag Bilanz.

Eine Warteschlange vor der Dienststelle der Volkspolizei der DDR in Neustadt an der Orla (Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Ernst-Thälmann-Straße) nach dem 9. November 1989. Die Wartenden holen sich hier nach der Grenzöffnung ein Ausreisevisum.

Eine Warteschlange vor der Dienststelle der Volkspolizei der DDR in Neustadt an der Orla (Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Ernst-Thälmann-Straße) nach dem 9. November 1989. Die Wartenden holen sich hier nach der Grenzöffnung ein Ausreisevisum.

Foto: Archiv Prof. Dr. Werner Greiling

„Die Friedliche Revolution in Neustadt an der Orla – Eine Bilanz nach 30 Jahren“ lautet der Titel eines Vortrages von Jan Schönfelder, der am Freitag, 15. November, im Augustinersaal in Neustadt zu hören ist. Beginn ist um 19.30 Uhr. Veranstalter sind der Förderverein für Stadtgeschichte Neustadt und die Stadt Neustadt. In den Abend führen Bürgermeister Ralf Weiße (BfN) und Prof. Dr. Werner Greiling, Vorsitzender des Fördervereines für Stadtgeschichte, ein.

Jan Schönfelder, Jahrgang 1975, ist in Neustadt aufgewachsen. Sein Studium der Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistischen Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat er mit einer Magisterarbeit zum Thema „Die Ökogruppe Knau/Dittersdorf. Fallstudie zu einer regionalen Protestbewegung in der DDR“ abgeschlossen. Seit 1999 ist er Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk.

Mit dem Orlatal hat sich der promovierte Historiker und Journalist in mehreren Büchern beschäftigt. Die Wende im Ort seiner Jugend hat er ausführlich und exemplarisch in seinem 2005 erschienenen Buch „Kirche, Kerzen, Kommunisten – Die demokratische Revolution in Neustadt an der Orla 1989/90“ beschrieben. Der Band ist mit dem Förderpreis 2005 der Thüringer Landtagspräsidentin für Arbeiten zur parlamentarischen Demokratie ausgezeichnet worden.

Der Eintritt zum 49. Vortragsabend des Fördervereines für Stadtgeschichte Neustadt ist frei. Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang eingeladen.

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