Zur Würdigung der Erfurter Friedensgebete soll am heutigen 3. Oktober nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Lorenzkirche eine Gedenktafel enthüllt werden. Die Tafel an St. Lorenz, dem Geburtsort der ökumenischen Friedensgebete in der DDR im Jahr 1978, soll öffentlich daran erinnern, welche Kraft auch von diesen Erfurter Treffen in Lorenz, Kaufmänner oder Prediger ausging. Auslöser der damaligen Gemeinschaftsaktion der beiden großen Kirchen war die Einführung des Wehrkundeunterrichtes durch die SED-Diktatur.

Die Idee zur Gedenktafel, die anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalles enthüllt werden soll, hatte die Erfurter CDU, heißt es in der Pressemitteilung von der Partei.

TA