Stadt zieht keine Beiträge ein

Sömmerda.  Eltern müssen für Kita-Platz in Sömmerda ab 1. April nicht zahlen.

„Wir sind ausgeflogen“ steht auf einem Vogelhäuschen vor dem Gebäude des Kindergartens „Storchenglück“ in Orlishausen und beschreibt unfreiwillig die derzeitige Situation.

„Wir sind ausgeflogen“ steht auf einem Vogelhäuschen vor dem Gebäude des Kindergartens „Storchenglück“ in Orlishausen und beschreibt unfreiwillig die derzeitige Situation.

Foto: Jens König

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Die Stadt Sömmerda wird die mit Fälligkeitsdatum 1. April 2020 zu zahlenden Elternbeiträge in ihren sechs städtischen Kindereinrichtungen nicht einziehen, informierte die Stadtverwaltung. Damit folge man einer Empfehlung der Thüringer Landesregierung, auf die man sich dort angesichts geschlossener Kindergärten wegen der Corona-Krise geeinigt hatte.

Eltern, deren Kinder in einer der sechs städtischen Kindereinrichtungen angemeldet sind, brauchen die zum Fälligkeitsdatum 1. April anfallenden Kita-Beiträge nicht zu zahlen, so die Stadtverwaltung. Sollten bestehende Daueraufträge von den Einzahlern nicht ausgesetzt und die Beiträge aus diesem Grund an die Stadt entrichtet werden, werden zu viel gezahlte Beiträge von der Stadt zurückerstattet, wird versichert. Die Aussetzung werde zunächst für die Kita-Beiträge und die Getränkepauschale angewendet.

Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke) sagte im Gespräch mit der Thüringer Allgemeine, dass sich die erwarteten Zahlen der Kinder, für die eine Notbetreuung organisiert werden müsse, weil deren Eltern im Bereich der öffentlichen Daseinsfürsorge unverzichtbare Tätigkeiten ausüben, bestätigt habe. Insgesamt gut ein Dutzend Mädchen und Jungen werden derzeit in den Kindergärten betreut.

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