Tag der offenen Tür bei der FFW Bad Klosterlausnitz

Zum Tag der offenen Tür zeigten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Bad Klosterlausnitz, was zu ihren Aufgaben und Tätigkeiten gehört. Nicht nur Einheimische schauten gerne zu.



Zum Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Klosterlausnitz löschte die Jugendwehr zum Löschangriff ein brennendes Holzhaus. Foto: Veit Höntsch

Bild 3: Groß und Klein durfte für eine Spritztour im Feuerwehrauto Platz nehmen.

Bild 4: Im Feuerwehrgerätehaus zeigte die Hermsdorfer Tanzgruppe "Caprice" ihr Können.

Bild 5: Nicht nur der 9-jährigen Marie machte das Bemalen des Autos richtig viel Spaß.

Zum Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Klosterlausnitz löschte die Jugendwehr zum Löschangriff ein brennendes Holzhaus. Foto: Veit Höntsch Bild 3: Groß und Klein durfte für eine Spritztour im Feuerwehrauto Platz nehmen. Bild 4: Im Feuerwehrgerätehaus zeigte die Hermsdorfer Tanzgruppe "Caprice" ihr Können. Bild 5: Nicht nur der 9-jährigen Marie machte das Bemalen des Autos richtig viel Spaß.

Foto: zgt

Bad Klosterlausnitz. Wer immer auch in Bad Klosterlausnitz ein Feuer entzünden möchte, der sollte auf keinen Fall die Feuerwehr rufen. Das hätte man als Zuschauer beim Lösch­angriff der Jugendfeuerwehr schlussfolgern können.

Denn Minute um Minute verging, bis die Nachwuchskame­raden endlich ein Holzhaus löschen durften. Die "großen" ­Kameraden bekamen das Feuer einfach nicht in Gang. Als es dann aber einmal brannte, löschten die neun Nachwuchsfeuerwehrleute das Feuer recht schnell. Natürlich nicht, ohne den Beifall der zahlreichen Zuschauer zu erhaschen.

"Natürlich war diese Vor­führung nur in Zeitlupe. Die Zuschauer sollten ja sehen, welche Handgriffe nötig sind, um die ­gesamte Löschstrecke aufzubauen, bis hin zur tatsächlichen Brandbekämpfung" berichtete Udo Reinhardt, der als erfah­rener Feuerwehrmann gemeinsam mit dem Jugendfeuerwehr-Löschtrupp die Show absolvierte, die nur einen Programmpunkt zum Tag der offenen Tür am Sonnabend bildete.

Schon seit dem späten Vormittag waren die Besucher gekommen, um "ihre" Wehr auf das Genaueste unter die Lupe zu nehmen und die zahlreichen Vorführungen zu beobachten. Mit dem Abseilen von zwei Kameraden vom Turm der Klosterkirche - immerhin aus 17 Metern Höhe - wussten die Klosterlausnitzer ihre Zuschauer in den Bann zu ziehen. Ortsbrandmeister Marco Tümmler berichtete dazu interessante Hintergründe. Gleiches tat er bei der simulierten Überhitzung von Spray­flaschen und einem Fettbrand. Bei letzterem fehlte zwar der Hinweis des Zudeckens nicht, doch angesichts der gewaltigen und explosionsartigen Flammenentwicklung wird wohl kein Zuschauer mehr freiwillig Wasser in brennendes Fett oder Öl schütten. Die Ortsgruppe Gera des Technische Hilfswerks stellte sich mit zwei Fahrzeugen samt Technik vor, die Jugendfeuerwehr bot diverse Aktivi­täten an. Immer wieder mussten die Schläuche aufgerollt und die Kübelspritze befüllt werden. Worüber sich auch Wehrleiter Marco Tümmler freute. "Das ist in Klosterlausnitz so üblich. Wenn die Feuerwehr den Tag der offenen Tür hat, kommen die Lausnitzer, nehmen unsere gerne Angebote an." Auch die Präsenz der Polizei sorgte erneut für Andrang. Ein Auto, das bemalt werden konnte, lockte die jüngeren Besucher an. Wenn dann noch eine kleine Spende für die "Elterninitiative für krebskranke Kinder" hinzu kam, freuten sich Brigitte Maciey und Monika Barth, die das Projekt betreuten, umso mehr.

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