Im Rahmen einer öffentlichen Soiree im Festsaal des Fürstenhauses stellt sich am Samstag, 8. Februar, die neue Maria-Pawlowna-Stipendiatin der Musikhochschule „Franz Liszt“, die russische Geigerin Asiia Garipova, vor. Die 23-jährige Geigenstudentin des Staatlichen Konservatoriums für Musik „Rimski-Korsakow“ in St. Petersburg erhält im Studienjahr 2019/20 in Weimar Unterricht in der Klasse von Violinprofessor Andreas Lehmann.
Das Stipendium ist mit 7500 Euro dotiert und wird von der Hamburger „Gartow-Stiftung – Freunde der Musik St. Petersburg“ finanziert. Bereits im Oktober hat Asiia Garipova ihren Studienaufenthalt in Weimar begonnen. Anlässlich des 234. Geburtstages Maria Pawlowna Romanowas, Großfürstin von Russland und Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, sowie des 215. Jahrestages ihrer Ankunft in Weimar wird der Violinistin das Stipendium nun im offiziellen Kreis verliehen.
Unter dem Titel „Beethoven-Bearbeitungen“ erklingen im Konzert, das um 17 Uhr beginnt, unter anderem sinfonische Sätze mit Tamta Magradze am Konzertflügel, „Die Wut über den verlorenen Groschen“ für Flötenquintett und einige Volksliedbearbeitungen Beethovens für Sopran und Klaviertrio. Jazzpianist Eric Staiger improvisiert über „Florestans Kerker“. Auch die Stipendiatin selbst greift zum Instrument: Asiia Garipova interpretiert den ersten Satz der berühmten „Frühlingssonate“.
red


